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Chronik Österreich
01/22/2022

Corona-Zahlen sind da: 24.260 Neuinfizierte am Samstag

Datenchaos offensichtlich behoben. Gesundheitsministerium reichte Corona-Zahlen für die vergangenen drei Tage nach.

Nach tagelangen Datenproblemen trudelten Samstagabend, nach 20 Uhr, Teile der zuvor unauffindbaren Zahlen der Neuinfizierten für die vergangenen drei Tagen ein.

Für den 22. Jänner 2022 wurden demnach laut Gesundheitsministerium bundesweit 24.260 neue Fälle gemeldet. Bisher gab es in Österreich 1.577.588 positive Testergebnisse.

Auch die Zahlen von Freitag und Donnerstag reichte das Gesundheitsministerium nach:

  • Für den 20.01.2022 wurden bundesweit 24.314 neue Fälle und 12 Todesfälle gemeldet.
  • Für den 21.01.2022 wurden bundesweit 25.346 neue Fälle und 5 Todesfälle gemeldet. 

Die Neuinfektionen in den Bundesländern, Samstag:

  • Burgenland: 464
  • Kärnten: 1.272
  • Niederösterreich: 3.489
  • Oberösterreich: 4.258
  • Salzburg: 2.383
  • Steiermark: 3.091
  • Tirol: 2.973
  • Vorarlberg: 1.075
  • Wien: 5.255 

Steigerung im Krankenhaus

Im Schatten der Datenprobleme zeigt sich auch, dass die Krankenhausbelegung in den vergangenen drei Tagen leicht angestiegen ist. Am Mittwoch wurden 1.062 Personen im Spital behandelt, am heutigen Samstag sind es 1.126. Das sind um 64 Personen mehr. Auf der Intensivstation hingegen waren es am Mittwoch 193 und am heutigen Samstag 194, also um einen Patienten mehr.

Seit Mittwoch sind zudem 29 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen.

Datenchaos: Die Vorgeschichte

Nach den Rekordzahlen am Mittwoch machten es anhaltende Datenprobleme unmöglich, dass Innen- und Gesundheitsministerium eine gesicherte Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden kommunizieren konnten. Laut Gesundheitsministerium ist das Epidemiologischen Meldesystem (EMS) an sich voll funktionsfähig, alle Labormeldungen und Abrufe können uneingeschränkt stattfinden. Die Überarbeitung sei - nicht zuletzt aufgrund der hohen Fallzahlen - derzeit aber nicht reibungslos möglich, weshalb es vermehrt zu Verzögerungen oder Ausfällen bei der Veröffentlichung der bereinigten Daten komme.

An einer Lösung und Beschleunigung der Prozesse arbeite man mit Hochdruck, was "die nächsten Tage in Anspruch nehmen" werde, hatte es am Freitagabend geheißen.

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