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Chronik Österreich
10/08/2020

Corona-sicherer Pistenspaß: Taskforce legt Maßnahmen fest

Mitarbeiter der Bergbahnen werden regelmäßig auf Covid-19 getestet, außerdem gibt es tägliche Fiebermessungen.

von Johannes Weichhart

Mit einem Gefühl der Unsicherheit blicken Touristiker auf die kommende Wintersaison. Die Zahl der Neuinfektionen ist in den vergangenen Wochen rasant gestiegen, die Pandemie könnte also dafür sorgen, dass die Gäste im Land der Berge ausbleiben.

In Niederösterreich versucht man, aus der Krise Hoffnung zu schöpfen. Denn Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) rechnet damit, dass die Menschen wohl eher einzelne Skitage in der Umgebung verbringen werden, als einen langen Urlaub im Hochgebirge. „Dieser Umstand kann eine große Chance für unsere Skigebiete sein“, sagt der Politiker. 23 sind es an der Zahl, Regionen wie der Semmering, die Gemeindealpe in Mitterbach am Erlaufsee oder das Hochkar sind mit dem Auto für viele innerhalb von ein bis eineinhalb Stunden erreichbar. Hinter den Kulissen wird bereits viel getan, um eine Corona-sichere Pistengaudi zu garantieren.

Präventionskonzept

Derzeit arbeiten die Skigebiete an einem gemeinsamen Präventionskonzept. Dazu zählen tägliche Messungen der Körpertemperatur der Mitarbeiter in den Regionen und auch Covid-19-Testungen. „Wir helfen eng zusammen“, berichtet Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ).

Das Land wiederum wird Beherbergungsbetriebe, die Gastronomie und Ausflugsziele mit bis zu 1.500 Euro für Gästedokumentation und Hygienemaßnahmen finanziell unterstützen.

„Es wird klare und einheitliche Regeln geben“, verspricht Danninger. Getüftelt wird unter anderem aber noch daran, wie die Abstandsregeln im Bereich der Skilifte eingehalten werden können. In Sachen Après-Ski macht man sich hingegen weniger Sorgen. Man sei vor allem ein „Familienskiland“, wo der ausgiebige Einkehrschwung nicht so eine große Rolle wie in anderen Bundesländern spielen würde, heißt es.

Hotline

Bereits seit dem Sommer gibt es auch eine eigene Taskforce, die den Betrieben mit Rat und Tat zur Seite steht. Dass der Wunsch nach Informationen in Zeiten der Pandemie groß ist, beweist auch der Ansturm auf die eigens geschaffene Hotline (0800/8018800). „In den vergangenen Wochen haben wir bereits mehr als 1.000 telefonische Kontakte bearbeitet“, berichtet Projektleiterin Isabella Hinterleitner. Entwickelt wurde zudem nicht nur ein Handbuch, das es bereits in der fünften Version gibt, sondern auch mehrsprachige Hinweisschilder für die Gäste, ergänzt Hinterleitner.

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