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Chronik Österreich
07/21/2022

Brutaler Überfall war nur vorgetäuscht

Angebliches Opfer fügte sich selbst Verletzungen zu.

Anfang Juli wurden Einsatzkräfte der Wiener Polizei wegen eines mutmaßlichen schweren Raubes in einer Wohnung in der Sechshauserstraße alarmiert. Laut den Angaben des 19-jährigen Opfers sollen mehrere mit Sturmhauben maskierte Personen in seine Wohnung eingedrungen sein und ihn, unter anderem auch mit einer Schusswaffe, bedroht haben. Die Tatverdächtigen sollen dabei Bargeld geraubt haben. Der 19-Jährige hatte Abschürfungen im Gesicht.

Im Zuge der Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Ermittlungsbereich Raub, erhärtete sich der Verdacht, dass das vermeintliche Opfer die Straftat frei erfunden hatte. Schlussendlich zeigte sich der 19-jährige serbische Staatsangehörige geständig und gab auch an, sich die Verletzungen selbst zugefügt zu haben. Er wurde angezeigt. Sein genaues Motiv ist unklar.

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