Achensee: Brisantes Gutachten bringt Flugpolizei schwer in Bedrängnis
Um 10:03 Uhr und 30 Sekunden beginnt der wilde Ritt des Polizei-Helikopters im März 2011 durch das Tal beim Achensee. Der Eurocopter erreicht plötzlich Neigungswinkel von bis zu 47 Grad, fliegt 360-Grad-Manöver und das teilweise gerade noch 70 Meter über Grund. Er erreicht Fallgeschwindigkeiten von bis zu 31 Metern in der Sekunde. Am Ende rast der Hubschrauber mit Höchstgeschwindigkeit von fast 250 km/h Richtung Achensee. Dort zerschellt der Hubschrauber, vier Insassen sterben dabei.
"Lagekonstanter Flug"
Das bestätigen Zeugen, die einen "lagekonstanten Flug" beobachtet haben. Damit widersprechen nun fünf Unfallermittler des Verkehrsministeriums, ein Gutachter, Zeugen vor Ort und ein neuer Augenzeuge, der von Sturzflugversuchen zwei Tage vor dem Absturz berichtete, der Version des Innenministeriums. Und auch ein weiterer Sachverständiger spricht von "schweren flugdisziplinären Mängeln" bei der Flugpolizei.
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