Chronik | Österreich
13.09.2018

Abzocke: Polizei warnt vor dreisten Inkassobetrügern

Abo-Betrüger versuchen, unbedarften Bürgern Zahlungen herauszulocken.

Diese kriminelle Masche ist offenbar seit Jahren eine einträgliche Sache, nur die Firmennamen wechseln die mutmaßlichen Betrüger auf dem laufenden Band. Nachdem im Frühjahr 2018 schon die westlichen und südlichen Bundesländer Österreichs heimgesucht wurden, müssen jetzt die Bürger in Ostösterreich auf der Hut sein

„Letzte außergerichtliche Mahnung“ – Briefe mit diesem Wortlaut landen derzeit in den Postkästen zahlreicher Niederösterreicher. Angeblich hätten sie ein Abo mit der Firma Euro Win 6-49 abgeschlossen, für das nun 296,46 Euro fällig sind. Gezahlt werden soll auf ein belgisches Konto“, heißt es in einer Aussendung der Arbeiterkammer Niederösterreich und des Landeskriminalamt LKA Niederösterreich. Sie warnen Betroffene davor zu zahlen. „Sie können diese Zahlungsaufforderung ignorieren. Bei Unklarheiten können Sie sich natürlich jederzeit an die Arbeiterkammer oder die Polizei wenden“, sagt niederösterreichische Arbeiterkammer-Präsident Markus Wieser. „Für die Polizei ist diese Vorgehensweise nicht neu. Adressen besorgen sich die Täter mitunter im Darknet beziehungsweise hacken sie Bestellplattformen oder sonstige gespeicherte Sammlungen von Personendate“.