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Chronik Österreich
10/21/2021

3.648 Neuinfektionen in Österreich

Elf neue Todesfälle wurden im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet.

Der hohe Wert an Neuinfektionen gestern war kein Ausreißer noch oben , wie die Daten vom Donnerstag zeigen: Von gestern auf heute wurden in Österreich 3.648 neue Corona-Infektionen registriert. Das liegt über dem Sieben-Tages-Schnitt von 2.705.

Zudem gibt es elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden, damit hat die Pandemie bisher 11.220 Todesopfer in Österreich gefordert. Die Zahl der aktiven Fälle steigt auf 26.490, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt österreichweit bei 212.

Trotz der stark steigenden Zahlen bleibt die Lage in Österreichs Krankenhäusern vorerst verhältnismäßig stabil: In Österreichs Spitälern befinden sich aktuell 962 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung, das sind um zehn mehr als am Vortag. 214 Patienten liegen auf einer Intensivstation, das sind um vier weniger als noch tags zuvor.

Impfungen

Was den Impffortschritt anbelangt, so gestaltet sich dieser weiterhin als sehr schleppend. Am gestrigen Mittwoch wurden 11.444 Corona-Schutzimpfungen verabreicht. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.828.541 Menschen in Österreich zumindest eine Teilimpfung erhalten. Das sind 65,2 Prozent der Bevölkerung. 5.540.036 Menschen (62 Prozent der Österreicher) sind voll immunisiert.

Ein Blick auf die Vollimmunisierungsraten nach Altersgruppen zeigt folgende Situation: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen sind 51,6 Prozent vollimmunisiert, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 60,4 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 65,9 Prozent. 70,1 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind komplett gegen Covid-19 geschützt, 78,7 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Vollimmunisierungsquote von 83,9 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 88,7 Prozent und die Gruppe 85plus 88,9 Prozent.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate (Vollimmunisierte) im Burgenland mit 69,5 Prozent. In Niederösterreich sind 64,8 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 62,7 Prozent. Nach Wien (61,1), Vorarlberg (61), Tirol (60,2), Kärnten (58,6) und Salzburg (58,3) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 57 Prozent.

Aktuelle Zahlen aus den Bundesländern

  • Burgenland: 60
  • Kärnten: 251
  • Niederösterreich: 801
  • Oberösterreich: 741
  • Salzburg: 430
  • Steiermark: 482
  • Tirol: 280
  • Vorarlberg: 105
  • Wien: 498

Aktuelle Entwicklungen

  • Sehr hohes Infektionsrisiko in drei Bundesländern (mehr)
  • 262 Tage: Längster Lockdown der Welt endet (mehr)
  • Mückstein: "3G am Arbeitsplatz wird einen Impfturbo zünden" (mehr)
  • Variante AY 4.2: Neue Delta-Unterart in Israel nachgewiesen (mehr)
  • Lettland geht erneut in den Lockdown (mehr)
  • Welche Bezirke aktuell besonders betroffen sind (mehr)

Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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