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Chronik Österreich
01/03/2022

3.319 Neuinfektionen in Österreich

Sieben neue Todesfälle wurden von gestern auf heute gemeldet. 320 Patienten auf der Intensivstation.

Die deutlich ansteckendere Omikron-Variante breitet sich in Österreich weiter aus und lässt die Fallzahlen weiter ansteigen. Von Sonntag auf Montag wurden 3.319 Neuinfektionen in Österreich registriert. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 3.247. Außerdem steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 34.330.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 167.087 neue PCR-Testungen durchgeführt. Das ergibt eine Positivrate von 1,99 Prozent. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist auf 255,32 gestiegen.

Zudem gibt es sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden. Damit hat die Pandemie bisher 13.759 Todesopfer in Österreich gefordert.

Im Krankenhaus liegen derzeit 1.017 Personen und damit um 44 Patienten mehr als am Vortag. 320 Menschen werden auf Intensivstationen betreut, um fünf weniger als gestern.

Impfungen

Auch geimpft wurde am Sonntag weniger als unter der Woche. Österreichweit wurden gestern 18.093 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses bereits 6.618.314 zumindest eine Impfung erhalten. Genau 6.328.293 Menschen und somit 70,8 Prozent der Österreicher verfügten mit Stand Sonntag über einen gültigen Impfschutz. Ab heute, Montag, verlieren die Impfnachweise der einmaligen Janssen Impfung (Johnson & Johnson) ihre Gültigkeit. In der Statistik wird das ab Dienstag abgebildet. Rund 75.000 Menschen haben nach einer Johnson-Immunisierung noch keine weitere Impfung in Anspruch genommen.

Von den 18.093 Impfungen am Sonntag waren 1.640 Erststiche, das sind 9,06 Prozent. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 22.029 Erstimpfungen durchgeführt. 8.541 Drittstiche am Sonntag waren 47,21 Prozent aller durchgeführten Impfungen. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 129.500 Drittstiche verabreicht.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 67,3 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 71,6 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 75 Prozent. 77,2 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 84,2 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 87,6 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,2 Prozent und die Gruppe 85plus 84,6 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 6,7 Prozent ausgewiesen.

Die Neuinfektionen in Bundesländern

  • Burgenland    56
  • Kärnten    73
  • Niederösterreich    516
  • Oberösterreich    351
  • Salzburg    303
  • Steiermark    255
  • Tirol    714
  • Vorarlberg    180
  • Wien    871

Aktuelle Entwicklungen

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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