© KURIER

Chronik Österreich
08/28/2021

1.322 Neuinfektionen in Österreich

Zudem gibt es fünf neue Patienten auf einer Intensivstation und einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid.

von Kevin Kada

Von Freitag auf Samstag wurden in Österreich 1.322 neue Corona-Infektionen registriert. Im Vergleich zur Vorwoche (1.328 Fälle) sinken die Neuinfektionen damit um sechs Fälle

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 102,64.

Zudem gibt es einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion, damit hat die Pandemie bisher 10.777 Todesopfer in Österreich gefordert. Die Zahl der aktiven Fälle liegt aktuell bei 14,711.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 82.333 neue PCR-Tests durchgeführt, die Positivrate liegt damit bei 1,61 Prozent.

In den österreichischen Spitälern gibt es aktuell 429 Patienten - das sind um neun mehr als noch am FreitagAuf den Intensivstationen sind es 109 Patienten aktuell und damit fünf Patienten mehr als am Vortag.

Impfungen weiterhin schleppend

Die Impfungen gegen das Coronavirus verlaufen weiterhin schleppend. 16.840 Impfungen sind am Freitag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.482.844 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 61,4 Prozent der Bevölkerung. Exakt 5.181.715 und somit 58 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate im Burgenland mit 68,6 Prozent. In Niederösterreich sind 64,1 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal geimpft, in der Steiermark 61,6 Prozent. Nach Tirol (60,5), Wien (59,8), Vorarlberg (59,4), Kärnten (57,9) und Salzburg (57,8) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Erst-Durchimpfungsrate von 56,8 Prozent.

Die Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Wien: 343
  • Oberösterreich: 299
  • Niederösterreich: 195
  • Steiermark: 143
  • Salzburg: 104
  • Tirol: 90
  • Vorarlberg: 64
  • Kärnten: 54
  • Burgenland: 30

Aktuelle Entwicklungen

  • Delta: Risiko für Krankenhausaufenthalt doppelt so hoch (mehr)
  • Nur noch 45.600 in Corona-Kurzarbeit (mehr)
  • Der US-Geheimdienstbericht zum Virusursprung wirft viele Fragen auf (mehr)
  • Neue Zahlen zu Ö: Nur 2,8 Prozent der Fälle sind Impfdurchbrüche(mehr)
  • Astra Zeneca: Blutgerinnsel-Risiko nach Impfung geringer als bei Infektion (mehr)
  • Niederösterreich startet dritte Impfrunde nächste Woche (mehr)
  • Neuer Erlass: Ab heute zählt nicht nur die Inzidenz allein (mehr)
  • Pharmakologe Zeitlinger: "Pille gegen Corona wird es nie geben" (mehr)
  • Wien startet mit "Alles gurgelt" in Schulen (mehr)
  • 1G-Regel: Faßmann hält Unis nur für Geimpfte für möglich (mehr)
  • Volksschüler haben zugenommen und sind weniger fit (mehr)
  • Wien: Verkürzte Testgültigkeit schafft Probleme für Familien (mehr)
  • CoV-Ampel: Infektionsrisiko steigt - Wien orange (mehr)

Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.