Chronik | Oberösterreich
05.07.2017

Unfall auf A1: Huhn "Lisl" entging Notschlachtung

Nach Unfall eines Geflügel-Transporters auf der Westautobahn: Ein Hendl fuhr als "blinder Passagier" im Feuerwehrauto mit.

Der Unfall eines Geflügel-Transporters, der am Dienstag stundenlang die Westautobahn (A1) in Oberösterreich lahmgelegt hat, hat für das Huhn "Lisl" ein Happy End gebracht. Das Federvieh flüchtete sich in ein Feuerwehrauto, fuhr dort als "blinder Passagier" mit und entging so der Notschlachtung. Nun hat die Henne Asyl in einer privaten Kleintierzucht bekommen.

7.500 Hühner

Der verunglückte Transporter hatte rund 7.500 Hühner geladen, die nach dem Unfall bei St. Florian zu Tausenden auf der Fahrbahn herumliefen und von einem Großaufgebot an Feuerwehrleuten eingefangen wurden.

Asyl in privater Tierzucht

Alle bis auf "Lisl": Als die Florianijünger aus St. Florian nach der Geflügeljagd wieder einrückten, stieg beim heimatlichen Feuerwehrhaus plötzlich auch die Henne aus ihrem Fahrzeug. Sie wurde begnadigt und an einen privaten Platz vermittelt.