Chronik | Oberösterreich
04.07.2017

Tausende Hühner blockierten die A1

Geflügeltransporter verlor bei Ausfahrt Asten in Richtung Wien komplette Ladung. Viele der Tiere starben dabei. Kilometerlanger Stau im Frühverkehr. Mittlerweile ist die Autobahn wieder freigegeben.

Ein Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) bei Linz hat am heutigen Dienstag Tausenden Hühnern unverhofft die Freiheit geschenkt und Chaos im Frühverkehr ausgelöst. Ein Geflügeltransporter verlor gegen 5.00 Uhr bei der Ausfahrt Asten seine komplette Ladung. Laut Ö3 gerieten 7.000 Hühner auf die Fahrbahn, die Autobahn musste komplett gesperrt werden.

"Es laufen viele Hühner herum, es gibt aber auch viele tote Hühner", sagte ein Mitarbeiter der Autobahnpolizei Haid der APA. Die Polizei war damit beschäftigt, das Federvieh einzufangen, hieß es bei Ö3. Es sollte ein Transporter organisiert werden, in dem die Hühner untergebracht werden können.

Fotos: Tausende Hühner blockieren die A1

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14 Kilometer langer Rückstau

Im Frühverkehr Richtung Wien bildete sich innerhalb kürzester Zeit ein Stau, der laut den Asfinag-Verkehrskameras um 6.15 Uhr schon fünf Kilometer zurückreichte, später auf 14 Kilometer anwuchs.

Am späten Vormittag sind wieder alle drei Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben worden. Laut Asfinag dürfte es bis Mittag dauern, bis sich dieser auflöst.

Laut ARBÖ sorgte die Sperre der A1 zwischen Asten und Enns in Richtung Wien für kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen. Auch auf den Ausweichstrecken musste man deutlich mehr Zeit einplanen. Die Bergungsmaßnahmen seien zudem behindert worden, weil die Rettungsgasse nicht lückenlos eingehalten wurde, so der ARBÖ unter Berufung auf die Autobahnpolizei.