Chronik | Oberösterreich
22.04.2018

„Umfeld für Aktien positiv“

Börsen. Raiffeisen empfiehlt trotz der zunehmenden Volatilität weiterhin Aktien

Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenbanklandesbank, ist trotz der Ende Jänner ausgebrochenen Volatilität für die Aktienmärkte optimistisch. „Das Umfeld ist ein sehr positives. Es gibt Unsicherheiten aufgrund politischer Turbulenzen, einen Crash sehe ich aber nicht. Dazu ist das Umfeld zu gut. Es gibt Anlaß zu Optimismus, aber nicht zu übertriebenem. Es kann immer wieder Kursrückschläge geben, die man durchtauchen können muss.“

Anlaß für die Äußerungen Schallers ist das 20-jährige Jubiläum der Kepler -Fonds KAG. Der größte Fondsanbieter Oberösterreichs verwaltet in 140 Investmentfonds rund 16 Milliarden Euro. Fünf Miliarden sind Veranlagungen von Privatkunden, elf Milliarden stammen von instititutionellen Anlegern wie Kirchen, Stiftungen, Pensionsfonds, Versicherungen etc.

„Gerade in unserer Aufstellung können wir auf die Bedürfnisse von Kunden unmittelbar reagieren“, sagt die stellvertretende Generaldirektorin Michaela Keplinger-Mitterlehner. Mit 360 Millionen Euro ist der Kepler Europa Renten Fonds der größte Publikumsfonds. Als zugkräftig erweisen sich auch die Ethik-Fonds, die in ihrer Performance den üblichen Veranlagung in keiner Weise nachstehen.

Andreas Lasser-Klein, Geschäftsführer der Kepler Fonds AG, haben es drei Produkte angetan: der Europa Renten Fonds, der mit einer Wertentwicklung von sechs Prozent jährlich in den vergangenen zehn Jahren deutlich über dem vergleichbaren Durchschnitt liegt. Weiters der Kepler Vorsorge Mix Fonds, der sich zu 40 Prozent aus Aktien und zu 60 Prozent aus Anleihen zusammensetzt. Über zehn Jahre hat er jährlich 6,5 Prozent erzielt, die vergleichbare Peer Group machte 4,2 Prozent.

Als erfolgreich hat sich auch die sogenannte Minimum-Varianz-Strategie herausgestellt, die beim Kepler Small Cap Aktienfonds angewendet wird. Die gezielte Auswahl von Qualitätsunternehmen soll für weniger Schwankungen sorgen, jedoch ohne Ertragseinbußen im Vergleich zu klassischen Aktienfonds. In den vergangenen fünf Jahren erzielt der Fonds jährlich 12,5 Prozent (Peer Group 10,7 Prozent).