Sieben Verhaltensregeln für Naturbesuche in OÖ

Lärm soll vermieden werden, um Wildtiere nicht zu vertreiben.
Landesrat Hiegelsberger ruft Bevölkerung zu Vernunft und Rücksicht im Winter auf.

Die Natur ist während Corona für viele die einzige Freizeitbeschäftigung. Vor allem im Winter rechnet man mit einem Ansturm der Ski- und Schneeschuhwanderer.

Agrarlandesrat Maximilian Hiegelsberger (ÖVP) appellierte am Donnerstag in einer Pressekonferenz, aufgrund dessen umso rücksichtsvoller zu sein: „Grundbesitz, Forst und Jagd haben kein Problem damit, dass sich viele Menschen in der Natur bewegen. Die Frage ist aber nicht ob, sondern wie.“

Gemeinsam mit dem Jagdverband OÖ und dem Almverein OÖ wurden deshalb nun sieben Verhaltensregelen ausgearbeitet, um ein „Winterliches Fair Play in der Natur“ zu sichern.

Touren gut planen

So soll Lärm vermieden werden. Generell sei es wichtig, Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen, um diese nicht aus ihren Winterquartieren und damit in ungünstige Lagen zu vertreiben. Hunde solle man deshalb immer anleinen. Abfall sei zudem nicht im Schnee zu entsorgen, sondern im Mülleimer zu Hause.

Aber auch der Aufruf zu einer sorgfältigen Tourenplanung findet sich in der Auflistung, um unnötige Gefahren zu vermeiden. Fixpunkte sollten dabei der Wetter- und Lawinenlage-Bericht sein. Je nach dessen solle auch die nötige Ausrüstung dabei sein. Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Handy sollten jedoch immer den Weg in den Rucksack finden. Für die eigene Sicherheit gelte es, auf den ausgewiesenen Winter- und Skitouren-Routen zu bleiben.

Für die Zukunft des Waldes ist eines zu beachten: Das Betreten und Befahren von Jungwaldflächen bis drei Metern Höhe ist verboten.

Kommentare