Helmut Wittmann (li.), Stummer-Stempkowski an der Harfe und Franz Bernegger, Bockpfeife und Gesang

© Helmut Wittmann

Chronik Oberösterreich
06/03/2019

Sagenhafte Pfingstwanderung am Donausteig bei Schwertberg

Der bekannte Märchenerzähler Helmut Wittmann lädt am Pfingstmontag zur Donausagen-Wanderung nach Schwertberg.

von Josef Ertl

Die Gemeinde Schwertberg und der Donau Oberösterreich Tourismus laden am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 ab 10:30 Uhr zu einer sagenhaften Wanderung am Donausteig ein. An besonders schönen Plätzen rund um den Donausteig bei Schwertberg werden Sagen aus dem Donauraum spannend und phantasievoll erzählt. Für stilechte musikalische Untermalung sorgen Angela Stummer-Stempkowski an der Harfe und Franz Bernegger mit Gesang und an der Bockpfeife, der alpenländischen Form des Dudelsacks. Der Bekannte Märchenerzähler Helmut Wittmann erzählt selbst.

Programm der Sagenwanderung:

ab 10:30 Uhr     Frühschoppen bei der Aiser Bühne in Schwertberg

13 Uhr         Start der Sagenwanderung bei der Aiser Bühne in Schwertberg

  • 1. Station: Aiser Bühne Schwertberg
  • 2. Station: Tal des Aisthofner Baches
  • 3. Station: Graben im Wald
  • 4. Station: Marterl auf einem Felsen
  • 5. Station: Kulturhaus Lichtenwagner
  • 6. Station: Burgruine Windegg
  • 7. Station: Biohof Mascherbauer

Ab 16 Uhr gemütlicher Ausklang, 16:30 Uhr Ziehung der Gewinnspiel­Preise

Die sagenhafte Wanderung führt von der Aiser Bühne im alten Steinbruch in Schwertberg über das sagenumwobene Tal des Aisthofner Baches und den Graben im Wald zu einem Felsen-Marterl. Weiter geht es über das Kulturhaus Lichtenwagner zur romantischen Burgruine Windegg und zum Biohof Mascherbauer. Die Gehzeit der ca. 7,5 km langen Wanderung beträgt ohne Erzählungen ca. 2 Stunden. Durch die Sagenerzählungen von Helmut Wittmann ist die Wanderung besonders für Familien und Kinder spannend und lässt die Zeit im Nu verfliegen.

Helmut Wittmann

Er ist seit über 25 Jahren hauptberuflicher Märchenerzähler mit einer Fülle von Auftritten im In- und Ausland. Für den Donausteig gestaltete er 120 Sagen-Stationen. Beim Kongress der europäischen Märchengesellschaft in Potsdam wurde ihm der deutsche Volkserzählerpreis verliehen. Für seine zweisprachigen Erzählprojekte erhielt er den Autorenpreis der Lesetopia, Österreichs größter Lesemesse. Auf seinen Antrag nahm die UNESCO 2010 das Märchenerzählen in Österreich in die Liste der immateriellen Kulturgüter auf.