Chronik | Oberösterreich
02.01.2012

Neuer Kooperator für Kopfing

Nach dem Abgang des polnischen Priesters Andreas Skoblicki wird nun Karl Burgstaller neuer Kooperator der Pfarre.

Am Neujahrstag wurde den Kopfingern die Botschaft verkündet. Karl Burgstaller wird neuer Kooperator für  Kopfing. Der 67-Jährige war 19 Jahre Pfarrer in Waizenkirchen und zuletzt in der Braunauer Pfarre St. Stephan tätig. Er ist Innviertler und stammt aus Weilbach. Er wird von Dienstag bis Sonntag  im Kopfinger Pfarrhaus wohnen, eineinhalb Tage  ist er im Stift Engelszell. Die Gesamtverantwortung der Pfarre liegt weiterhin beim Grieskirchner Dechanten Johann Gmeiner, der die Sauwaldgemeinde schon in den vergangenen Wochen geführt hatte.


Burgstaller definiert seinen Kurs im Gespräch mit KURIER mit den Worten „Tradition wahren, den Wandel wagen“. Er sei immer ein engagierter Priester gewesen. Seinen ersten Gottesdienst in Kopfing hält er am 10. Jänner mit einer Abendmesse.


Über den Abgang des Fundamentalisten Skoblicki liegen nun zwei verschiedene Versionen vor. In einer Presseaussendung hatte Bischof Ludwig Schwarz Mitte Dezember betont, er akzeptiere die Rückzugsentscheidung von Skoblicki. Dieser  betonte hingegen in einem eMail an seine Anhänger, dass er nur aufgrund des Drucks des Bischofs  zurückgetreten sei. Darin schreibt er: „Schwarz hat mir in dem Gespräch erzählt, dass die diözesanen Mitarbeiter nicht wollen, dass ich  nach Kopfing komme oder, anders gesagt, es wäre besser, dass ich nicht zurückkomme. Ich habe Bischof Ludwig mitgeteilt, was damit von mir verlangt wird und ihm gesagt, dass ich zu dieser Entscheidung gezwungen bin.“


Für die Aussagen seiner Kritiker findet Skoblicki  scharfe Worte: „Das sind perverse Lügen, Unwahrheiten, Halbwahrheiten, jede Art von Manipulation und Umdrehung, Bosheit  und das Böse. Ein reiner Wolf im Kleid  des Schafes.“

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