Luger: Der Geist bringt  Durchbrüche

Luger: Der Geist bringt  Durchbrüche

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Chronik Oberösterreich

Linz nimmt 285 Millionen Euro für Soziales in die Hand

Zehn Prozent muss die Stadt Linz an das Land Oberösterreich abliefern. Drei Viertel des Budgets gehen an Familien und Senioren.

von Petra Stacher

05/27/2020, 12:06 PM

"Das soziale Netz ist trotz der Coronakrise in Linz dicht verknüpft", sind Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sowie Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin Karin Hörzing (SPÖ) überzeugt. Damit das auch weiterhin so bleibt, nimmt die Stadt nun 285 Millionen Euro in die Hand, um soziale Maßnahmen zu stärken. Das verkündeten die beiden in einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Viele der Maßnahmen seien jedoch nur vorläufig gültig oder bis Jahresende begrenzt. Besonders Familien sollen von dem Sozialbudget profitieren: Mit 118 Millionen Euro sei das der größte Ausgabenposten. Danach folgen Investitionen in städtische und private Seniorenzentren mit 103 Millionen Euro.

Für die Mindestsicherung bzw. Sozialhilfe neu und damit verbundene Leistungen wie Krankenversicherung und Heizkostenzuschuss sind knapp 17 Millionen Euro veranschlagt.

Linzer Solidaritätsfond

Immerhin 10 Prozent des Linzer Sozialbudgets, also 28 Millionen Euro, müssen an das Land Oberösterreich abgeliefert werden.

Zu den Hilfsmaßnahmen während der Krise zählen unter anderem die Verdoppelung des Linzer Härtefonds auf 100.000 Euro sowie die finanzielle Absicherung der Kultur-, Sozial- und Sportvereine. Für diese wurden die Förderbedingungen adaptiert, damit Kultur-, Sozial- und Sportvereine sowie andere Förderempfänger, die coronabedingt ihre Aktivitäten nicht umsetzen können, die erhaltenen Förderungen damit nicht zurückbezahlen müssen.

„Mit dem gesamten Maßnahmenpaket leisten wir einen wesentlichen Beitrag, so dass das soziale und sportliche Leben nach Ende der Corona-Maßnahmen weitergehen kann“, sagt Hörzing.

Neu eingerichtet wurde der sogenannte Linzer Solidaritätsfond, der in Summe mit einer Million Euro dotiert wird. Dieser solle sich an alle Linzer richten, die durch die Krise in existentielle Notlagen gerieten und keinen Anspruch auf Geld aus den Fördertöpfen von Bund und Land haben.

Wir würden hier gerne ein Login zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

Linz nimmt 285 Millionen Euro für Soziales in die Hand | kurier.atMotor.atKurier.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat