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© APA/AFP/KENA BETANCUR

Chronik Oberösterreich
07/30/2021

Gutachten: Totes Tier in Helfenberg ist tatsächlich Wolf

Auch die Todesursache ist geklärt: Erschossen wurde der Wolf nicht.

von Petra Stacher

Oberösterreich. Vergangenen Samstag wurde in einem Wald in der Gemeinde Helfenberg (Bezirk Rohrbach) von Spaziergängern der Kadaver eines vermeintlichen Wolfes gefunden. Zur Untersuchung wurde er am Montag ins Forschungsinstitut für Wildtierkunde der veterinärmedizinischen Universität Wien geschickt. Nun ist das Ergebnis da: Es handelt sich wirklich um einen Wolf.

Erste Vermutungen, wonach das Tier erschossen wurde – hatte es doch eine Wunde in der Bauchgegend – bestätigten sich jedoch nicht. „Der Wolf dürfte einem Kampf mit einem Wildschwein oder einem anderen Wolf erlegen sein“, heißt es vom Zuständigen des Landes OÖ.

Bisswunde

Die Bisswunde am Brustkorb sei so tief gewesen, dass sie bis in die Lunge reichte, heißt es in dem Gutachten. Daran sei das Tier gestorben. Zudem hätte es Hämatome an Schädel, Bauch und  Hinterläufen gehabt. Erschossen sei er auf alle Fälle nicht geworden. Das Tier sei schon stark verwest gewesen.

Von wo der Wolf stammt, ist unklar. „Diese Ergebnisse kommen nächste Woche“, heißt es. Nur so viel: Es war ein zwei Jahre altes Männchen. Im Grenzgebiet zwischen Österreich und Tschechien wurden  jüngst immer wieder Wölfe gesichtet.

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