Wirtin am Hochkar kämpft auf Social Media um ihren guten Ruf
Chefin der Latschen Alm: Elfi Kronsteiner.
Ins Dickicht gehässiger Postings auf Social-Media-Kanälen ist eine Wirtin am Hochkar geraten - ganz ohne ihr Zutun. Elfi Kronsteiner, rührige und freundliche Gastronomin der Latschen Alm und des Hochkarhofs im Bezirk Scheibbs, hat das Pech, denselben Namen wie eine ebenso emsige wie pessimistische Facebook-Posterin zu haben. Wegen der Provokationen dieser Dame bekam Kronsteiner zornige Antworten und Boykottansagen gegen ihre Gastrobetriebe.
„Ich musste reagieren, so kann es nicht weitergehen“, sagt die Wirtin im KURIER-Gespräch. Auf den Plattformen der beiden Gasthöfe postete sie nun deutliche Klarstellungen. Dazu versucht sie, zornige Poster über den Irrtum aufzuklären, damit sie ihre ungerechten und geschäftsschädigenden Anschuldigungen zurückziehen.
Keine Verbindung zum Familienbetrieb am Hochkar
Unmissverständlich weist Kronsteiner darauf hin, dass die diskutierten Äußerungen von Frau E. K. zu verschiedensten Themen und Artikeln in Boulevard-Medien deren persönliche Meinung widerspiegeln. „Frau K. steht in keinerlei geschäftlicher, organisatorischer oder sonstiger Verbindung zu unseren Familienbetrieben. Sie spricht weder in unserem Namen noch vertritt sie unsere Werte oder unsere Haltung“, so Kronsteiner.
Außerdem stellt sie klar: „Wir distanzieren uns ausdrücklich von beleidigenden, diskriminierenden oder respektlosen Aussagen jeglicher Art. Unsere Betriebe stehen seit jeher für Gastfreundschaft, gegenseitigen Respekt und einen wertschätzenden Umgang mit allen Menschen – unabhängig von Herkunft, Nationalität, Religion oder persönlicher Überzeugung.“
Wirtin bittet um Korrekturen
In Bezug auf die geschäftsschädigenden Kommentare ersucht die Wirtin, „von weiteren Verknüpfungen unserer Betriebe mit den privaten Aussagen dieser Person Abstand zu nehmen und bereits veröffentlichte entsprechende Behauptungen zu korrigieren“. Und es werden rechtliche Schritte gegen Rufschädigung angedroht.
Im Zuge einer heftigen Debatte im Netz zu einem Projekt in Göstling, in der die Doppelgängerin provokant postete, habe sie manchem Diskutanten recht direkt mit dem Anwalt drohen müssen, schildert Kronsteiner. Wohltuend sind für die Gastro-Familie Gäste und Freunde, die Klarstellungen posten und über die Verwechslung aufklären.
Account-Änderung
Keinen Erfolg hatte die Wirtin aber mit ihrer per Messenger an die namensgleiche Dame gerichtete Bitte, ob sie den Account ändern wolle, um weitere Verwechslungen zu vermeiden. In einer Reaktion meinte Frau K., dass sie ja für die angriffigen Postings gar nichts könne.
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