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Wildendürnbach setzt Richtlinien für Presshäuser-Erhalt um

In der Gemeinde Wildendürnbach wurden Maßnahmen zum Erhalt der Kellergassen gesetzt - Schutzzonen sollen das historische Erscheinungsbild bewahren.
Kellergasse Wildendürnbach

Die historischen Kellergassen mit ihren charakteristischen Presshäusern tragen wesentlich zur Weinviertler Kulturlandschaft bei. In der Gemeinde Wildendürnbach im Bezirk Mistelbach erzählen sie nicht nur die Geschichte des Weinviertler Weinbaus, sondern spielen auch eine wesentliche Rolle für den Tourismus in der Region.

Schutzzonen bewahren Bausubstanz

Eine Initiative der Leader-Region Weinviertel Ost hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, dieses kulturelle Erbe zu schützen. Mit dem Abschluss des Projekts „Kellergassen Schutzzone“ wurde dafür ein wichtiger Schritt gesetzt.

Verfall und unsensible Umbauten sind nur einige der Probleme, vor denen die drei Kellergassen der Gemeinde Wildendürnbach stehen. Das Projekt der Leader-Region setzt hier an und will durch speziell erarbeitete Schutzzonen die historische Bausubstanz bewahren.

Das Ziel der Schutzzonen sei, den Gemeinden ein Instrument in die Hand zu geben, um die Presshäuser einheitlich und zukunftsfit weiterzuentwickeln, heißt es in einer Aussendung der Leader-Region. Dafür wurden konkrete Richtlinien für künftige bauliche Veränderungen aufgestellt, die das historische Erscheinungsbild sowie den Charme der Kellergassen erhalten sollen, ohne diese dem Verfall zu überlassen.

Verlässliche Rahmenbedingungen

In den Kellergassen „Galgenberg“ in Wildendürnbach sowie in Neuruppersdorf und Pottenhofen wurden diese Maßnahmen bereits umgesetzt. Leader-Obmann Christian Frank betont: „Mit den Schutzzonen schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen, damit dieses besondere Kulturgut auch für kommende Generationen erhalten bleibt.“ Deshalb sei es der Leader-Region wichtig gewesen, gemeinsam mit dem Land NÖ erste Pilotumsetzungen zu unterstützen. „Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse bieten nun eine wertvolle Grundlage für weitere Gemeinden mit Kellergassen“, so Frank.

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