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Ermittlungen in NÖ: Pflegerin findet Tote in Blutlache

Nach dem Fund einer Leiche im Bezirk Baden ermittelt das Landeskriminalamt in alle Richtungen.
Polizei und Spurensicherung arbeiten an einem abgesperrten Wohnhaus.

Eine schlimme Entdeckung machte am Mittwochvormittag eine Pflegerin im Haus einer Frau im Bezirk Baden. Im Einfamilienhaus der Pflegebedürftigen im schmucken Erholungszentrum in Weigelsdorf fand sie die Leiche der 70-Jährigen in einer riesigen Blutlache.

Die Pflegerin wählte den Notruf und setzte damit die Rettungskette in Gang. Für das Opfer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die zu Hilfe gerufenen Einsatzkräfte konnten nur mehr den Tod der Frau feststellen.

Wegen der bedenklichen Umstände am Auffindungsort wurden Kriminalbeamte und schließlich das Landeskriminalamt Niederösterreich hinzugezogen. Wie es aus gut informierten Polizeikreisen heißt, könnte es sich um eine Bluttat oder aber um einen schweren Sturz der Frau handeln.

Keine Einbruchsspuren

Um die genauen Umstände zu klären und festzustellen, ob ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen werden kann, sicherten Tatortermittler Mittwochnachmittag im Wohnhaus alle Spuren. Laut ersten Informationen waren augenscheinlich keine Einbruchsspuren zu erkennen.

An der Adresse, an der am Mittwoch die Frau mit den schweren Kopfverletzungen gefunden wurde, hatte es erst vor einigen Monaten einen Rettungseinsatz samt ÖAMTC-Notarzthubschrauber  gegeben. Der Ehemann der 70-Jährigen, ein früherer Gemeinderat in Weigelsdorf, starb nach einem medizinischen Notfall.

Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll in den kommenden Tagen nun Klarheit in dem Fall bringen.

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