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Einbruch, Verwüstung und Blutspur: 31-Jähriger in U-Haft

Der Verdächtige soll in eine Firmenzentrale in Gloggnitz eingebrochen sein. Mit einem gestohlenen Firmenwagen verwüstete er das Gelände.
Zwei Polizeiautos.

Das Szenario weckte Erinnerungen an einen schlechten Horrorfilm: Ein Einbruch in die Zentrale eines großen Unternehmens in Gloggnitz, massive Schäden auf dem Grundstück, niedergerissene Zäune und ein ramponiertes Firmenfahrzeug – das Wageninnere voller Blut.

So fanden Mitarbeiter eines bekannten Unternehmens aus der Baubranche am Montagmorgen die Firmenzentrale vor. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, waren unbekannte Täter in der Nacht auf Montag zwischen 3.00 und 4.30 Uhr in das Unternehmen eingebrochen und hatten die Schlüssel von Fahrzeugen der Firmenflotte mitgehen lassen. Mit einem der Wagen war versucht worden, an mehreren Stellen die Umzäunung bzw. Einfriedung des Geländes zu durchbrechen. Der Wagen blieb blutverschmiert zurück.

Flucht in Richtung Slowenien

Ein weiteres Fahrzeug wurde gestohlen. Wie die Ermittlungen der Polizei Gloggnitz ergaben, fiel der Verdacht rasch auf einen 31-Jährigen aus der Region. Der Mann ist der Polizei seit Jahren bekannt. Er war mit dem gestohlenen Firmenwagen nach dem Einbruch in Richtung Slowenien unterwegs, konnte aber rasch von den Ermittlern aufgespürt und festgenommen werden.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, Erich Habitzl, gegenüber dem KURIER bestätigt, wurde über den 31-Jährigen die U-Haft verhängt. Ermittelt wird wegen Einbruchsdiebstahls, des unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen, Sachbeschädigung und weiterer Delikte. „Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen“, sagt Habitzl.

Das Blut in einem der Fahrzeuge stammt laut den Ermittlungen vom Täter selbst. Er hatte sich bei dem Einbruch und der anschließenden Amokfahrt auf dem Firmengelände schwer verletzt.

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