Alkohol und Langeweile: Zwei Verdächtige nach Zerstörungstour geschnappt
Mehrere Heckscheiben von geparkten Autos wurden von den zwei Verdächtigen eingeschlagen.
Geklärt hat die Polizei die Hintergründe einer wilden Tour der Zerstörung, die Anfang Juli in Waidhofen an der Ybbs für Aufsehen gesorgt hat. Intensive Ermittlungen der Bediensteten der Polizeiinspektion Waidhofen/Ybbs in Verbindung mit Hinweisen aus der Bevölkerung führten zu zwei mittlerweile geständigen Staatsangehörigen der Russischen Föderation im Alter von 15 und 19 Jahren.
Die in den Bezirken Amstetten und St. Pölten wohnhaften Verdächtigen gaben zu, in den frühen Morgenstunden des 4. Juli im Waidhofner Ortsteil Rien die Heckscheiben mehrerer Autos sowie Garagenfenster mit Ziegelsteinen eingeschlagen zu haben.
Beträchtlicher Schaden
Sie warfen auch Baustellengitter in einen Bach oder rissen Straßenpflöcke aus. Letztendlich entstand ein Gesamtschaden von 10.500 Euro.
Eines der Autos, das von dem Duo schwer beschädigt wurde.
Die beiden Beschuldigten zeigten sich geständig, die Taten gemeinsam begangen zu haben. Sie seien ihren Angaben zufolge stark betrunken gewesen und hätten aus Langeweile die Beschädigungen durchgeführt, berichtet die Polizei.
Sie werden wegen der Delikte „Sachbeschädigungen“ sowie „schwerer Sachbeschädigung“ an die Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.
Im Zuge der Ermittlungen nach der Vandalen-Tour hatte die Polizei einen Aufruf an die Bevölkerung gestartet und um Hinweise gebeten. Tatsächlich meldeten daraufhin Zeugen mit wertvollen Wahrnehmungen bei der Exekutive.
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