Wahlkampffinale in Kematen/Ybbs: Etliche SPÖ-Plakate attackiert
Beschädigter Plakatständer der SPÖ.
In der Zielgeraden des Wahlkampfs für die am Sonntag stattfindende Wiederholung der Gemeinderatswahl in Kematen (Bezirk Amstetten) bestimmen Feste, aber auch unschöne Attacken das Geschehen. Etliche beschädigte Plakatständer von SPÖ-Kandidat Matthias Fischböck sorgen für Verärgerung.
„Nahe dem Kindergarten sind mehrfach Plakatständer in die Stauden geschmissen worden. Eigentlich immer jene, auf denen Ehrlichkeit für Kematen gefordert wird“, sagt Fischböck. Ihm sei aber klar, dass es sich bei diesen Aktionen um keine von der ÖVP und deren Spitzenkandidatin Juliana Günther gewollten Aktionen handle, so Fischböck.
Im sonst ruhigen Wahlkampf habe er persönlich bereits 950 der 1.200 Kematener Haushalte besucht und sehr guten Zuspruch erhalten, versichert Fischböck. Negative Stimmen, die der SPÖ einen Vorwurf wegen der gerichtlich erzwungenen Wahlwiederholung machen, kämen ihm nicht unter, sagt der SPÖ-Spitzenkandidat, der sich besonders auf die SPÖ-Kernwähler konzentriert.
Zum großen Finale wird die SPÖ-Truppe am Samstag noch ein Frühstück an jede Kematener Wohnungstür liefern. Samstag und Sonntag steigt das zweitägige SPÖ-Fest „Frühling im Walde“.
Bauernmarkt
Die Betreuung der Stammwählerschaft hat auch die ÖVP im Fokus. Beim von ihr veranstalteten Bauernmarkt am vergangenen Samstag im Ortszentrum seien mit rund 400 Besuchern so viele Gäste gekommen wie noch nie, sagt Bürgermeisterin Günther. Auch sie ist auf Besuchstour. Sie höre dabei viel Missmut in Richtung SPÖ.
Von angekündigten neuen Ideen der SPÖ habe sie in der Gemeindepolitik dagegen im vergangenen Jahr nichts gehört, ätzt sie. Auch von beschädigten Plakaten habe sie bislang nichts mitbekommen, sagt Günther.
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