In zwölf Stunden legte Andreas Michalitz ohne Pause in voller Montur rund 71 Kilometer zurück.

© Presseteam d. FF Wr. Neustadt

Chronik Niederösterreich
11/15/2019

Vierter Weltrekord für Wiener Neustädter Feuerwehrmann

Zugskommandant und Ultramarathonläufer Andreas Michalitz absolvierte 71 Kilometer ohne Pause in voller Einsatzmontur.

von Caroline Ferstl

70,9 Kilometer weit gehen. Zwölf Stunden lang und ohne Pause. Für die meiste klingt das bereits nach einer  Sisyphusaufgabe. Doch für Feuerwehrmann Andreas Michalitz war es lange noch nicht Herausforderung genug.

Daher zog der  Zugskommandant des 3. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt und Disponent der Alarmzentrale am Babenbergerring kurzerhand zusätzlich zu seiner Einsatzbekleidung seine Atemschutzmontur an. Insgesamt hatte er somit  ein Gewicht von 24 Kilogramm zu tragen. Und stellte so bei der Feuerwehrmesse in Oberwart im Burgenland seinen bereits vierten Weltrekord auf.

Zwar hat das deutsche Rekordinstitut den Rekord noch nicht bestätigt, allerdings musste Michalitz  für die Anerkennung innerhalb von zwölf Stunden „nur“ 50 Kilometer zurücklegen. Sein Ziel hat er also  mehr als übertroffen. Jede Stunde hätte Andreas Michalitz eine Pause von fünf Minuten einlegen können.

Das wollte er aber nicht: Der erfahrene Ultramarathonläufer hat keine Minute Pause gemacht und insgesamt 88.000 Schritte zurückgelegt. „Eigentlich würde ich jetzt gerne weitergehen“, meinte der 51-jährige Feuerwehrmann nach seinem Lauf augenzwinkernd.

Einer ist nicht genug

Michalitz ist bekannt für derart irre Aktionen: Er ist bereits Weltrekordhalter im 100-Kilometer-Lauf sowie im 24-Stunden-Treppensteigen, jeweils in voller Atemschutzmontur, und hat gemeinsam mit Kameraden und einer Kameradin aus Deutschland die 100-Kilometer-Staffel in voller Atemschutzmontur in Weltrekordzeit absolviert.

Zusätzlich hält der 51-jährige Wiener Neustädter mehrere österreichische Rekorde in unterschiedlichen Ultra-Marathon-Disziplinen.

Wiener Neustadts Feuerwehrkommandant Josef Bugnar gratulierte: „Wir sind stolz auf unseren Andi. Nicht nur, dass er großartige sportliche Leistungen abliefert: Er ist auch im Einsatzdienst eine Stütze."

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