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Gefährliches Biken: Heuer bereits elf tödliche Unfälle in NÖ

Laut VCÖ sind heuer bereits elf Motorradfahrer auf Niederösterreichs Straßen tödlich verunglückt. Die meisten Unfälle, nämlich 84 Prozent, passieren auf Freilandstraßen.
Motorradunfall

Bei jenen tödlichen Motorradunfällen, die laut Polizei von den Motorradfahrern verursacht wurden, war nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptursache. Bei den von Unfallgegnern verursachten tödlichen Motorradunfällen war Vorrangverletzung die häufigste Unfallursache. 

Im Vorjahr gab es mit 23 die höchste Anzahl an tödlich verunglückten Motorradfahrern seit dem Jahr 2016. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 wurden auf Niederösterreichs Straßen zwölf Motorradfahrer tödlich verletzt. 

Weiteres Ergebnis: 76 Prozent der tödlichen Motorradunfälle im Zeitraum 2023 bis 2025 wurden laut Polizei von den Motorradfahrern verursacht. 38 Motorradfahrer kamen dabei ums Leben. 45 Prozent dieser tödlichen Unfälle passierten wegen nicht angepasster Geschwindigkeit. Zweithäufigste Ursache waren Unachtsamkeit und Ablenkung mit 24 Prozent vor Überholen mit 18 Prozent. 

Tempolimits als Maßnahme

Um die Sicherheit für Motorradfahrende zu erhöhen, fordert der VCÖ verstärkte Sicherheitsmaßnahmen auf Freilandstraßen. Neben dem Rückbau von Raserstrecken und der Entschärfung von Gefahrenstellen ist ein Tempolimit von 80 statt 100 km/h mit entsprechenden Kontrollen eine wirksame Maßnahme. 

Im Kern geht es bei vielen Unfällen um Aufmerksamkeit: Unfälle durch Vorrangverletzung und das „Übersehen“ von Motorradfahrern stehen auch im Zusammenhang mit Unachtsamkeit. „Beim Lenken von Kfz ist die volle Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen zu richten. Das heißt, während des Autolenkens Hände weg vom Handy. Beim Linksabbiegen ist der Schulterblick unverzichtbar“, betont VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk. 

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