Hilfe im eigenen Land: Sissi Pröll legt Präsidentschaft nieder
Sissi Pröll (l.) legt ihre Funktion als Präsidentin von "Hilfe im eigenen Land" nach 15 Jahren nieder.
Nach 15 Jahren an der Spitze der Hilfsorganisation „Hilfe im eigenen Land“ legt Sissi Pröll ihr Amt als Präsidentin nieder. Sie hat den Verein von Mai 2011 bis Juli 2026 als erste Präsidentin geführt.
Die gelernte Kinderkrankenschwester hat die Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement geprägt. Unter der Präsidentschaft der Radlbrunnerin (Bezirk Hollabrunn) etablierte sich die Organisation als unverzichtbare Hilfsorganisation und verlässliche Anlaufstelle für Menschen in Not.
Neue Hoffnung und Auswege
„Es ist für mich eine große Genugtuung zu wissen, dass wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen und ihnen neue Hoffnung sowie einen Ausweg aus oft ausweglos erscheinenden Situationen geben können. Diese Erfahrungen waren und bleiben prägend“, sagt Pröll.
Bis zur Neubesetzung der Position übernimmt Bundesleiterin Elfriede Straßhofer die Funktion interimistisch. „Als wir 2011 den Weg der Erneuerung eingeschlagen haben, war mir eines besonders wichtig: eine Präsidentin zu finden, die Menschlichkeit lebt, Vertrauen schafft und den Verein mit Herz und Überzeugung nach außen vertritt. Genau das hat Sissi Pröll in beeindruckender Weise getan“, sagt Straßhofer.
„Sie hat mitgefühlt und Hoffnung gegeben“
Ihre Schwester, Margit Straßhofer, sie ist Landesleiterin von Niederösterreich, würdigt Pröll: „Sie hat den Menschen zugehört, mit ihnen mitgefühlt und ihnen Hoffnung gegeben. Mit ihrer natürlichen Art, ihrer Wärme und ihrer Glaubwürdigkeit hat sie viele Menschen für unseren Verein begeistert und das Vertrauen unzähliger Spenderinnen und Spender gewonnen. Sie hat Hilfe im eigenen Land nicht nur repräsentiert – sie hat den Verein gelebt.“
Zeichen für Zusammenhalt
„Sissi Pröll hinterlässt einen hervorragend aufgestellten Verein und hat 15 Jahre lang gezeigt, wie viel ehrenamtlicher Einsatz bewegen kann. Ihr Wirken ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Verantwortung und gelebte Mitmenschlichkeit. Niederösterreich sagt Danke für fünfzehn Jahre Herz für Menschen in Not“, würdigt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) Sissi Pröll.
Kommentare