Nachbarschaftshilfe im Waldviertel: Gemeinsam gegen Einsamkeit
Treffen von Vertretern der „NachbarschaftsKultur Waldviertel" mit Landeshauptfrau Mikl Leitner und Bürgermeistern der teilnehmenden Gemeinden.
Ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit und für gemeinsames Schaffen setzten vor einigen Monaten 31 Gemeinden aus dem Waldviertel. Mit dem Zusammenschluss zu dem ehrenamtlichen Verein "NachbarschaftsKultur im Waldviertel" wollen die Gemeinden Nachbarschaftshilfe über Gemeindegrenzen hinweg koordinieren.
Im Stadtsaal Groß Siegharts trafen sich Ehrenamtliche, die Bürgermeister der fünf Teilnehmerbezirke und Landeshauptfrau Johanna Mikl–Leitner am Donnerstag zum gemeinsamen Frühstück.
Soziale Nähe im Alltag
"Nachbarschaftskultur ist viel mehr als Nachbar zu sein. Das heißt gelebte soziale Nähe im Alltag", sagt Landeshauptfrau Mikl-Leitner im Zuge des Treffens. Einsamkeit sei zu einer stillen Volkskrankheit geworden, die alle betreffe. Das Gegenbeispiel von Einsamkeit – nämlich Geselligkeit, habe der Verein, ihrer Meinung nach, mit dem Zusammenschluss erreicht.
Mittlerweile arbeiten fast 650 Ehrenamtliche aus den 31 Gemeinden für den Verein. Von den 35.000 Einwohnern des Einzugsgebiets sind rund 8.430 Personen über 65 Jahre alt.
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