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Schutz der Leber im Fokus: Frühe Diagnose bei Hepatitis entscheidend

Abteilung in Landesklinikum Amstetten will Bewusstsein schaffen. In der Urlaubslaune lauern auch gefährliche Infektionsgefahren.
Oberarzt Martin Herget, Abteilung Innere Medizin 2.

Im Sinne des internationalen Welthepatitistages am 28. Juli wollen Verantwortliche der Abteilung für Innere Medizin im Landesklinikum Amstetten heuer mehr Bewusstsein zum Schutz der Leber schaffen. Prävention sowie frühzeitige Erkennung und Behandlung von Hepatitis rücken in den Fokus.

Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die unterschiedliche Ursachen haben kann. Besonders die Virushepatitiden B und C sind in unseren Breiten bedeutsam und können zu schweren Leberschäden, wie Leberzirrhose oder Leberkrebs, führen. Da virale Hepatitis häufig über Jahre ohne Beschwerden verläuft, bleibt die Erkrankung oft lange unentdeckt. Moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten lassen jedoch in vielen Fällen eine erfolgreiche Behandlung zu und verhindern Folgeschäden.

Frühe Diagnose

„Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend. Dank moderner Therapien können wir Hepatitis C heute in den meisten Fällen vollständig heilen und auch Hepatitis B sehr gut behandeln. Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser können Folgeschäden verhindert werden“, sagt der in Amstetten mit Lebererkrankungen beschäftigte Oberarzt Martin Herget.

Gerade in der Urlaubszeit sollten auch die Risikofaktoren wie intravenöser Drogenkonsum, ungeschützter Sex oder Tätowierungen und Piercings bei unzureichender Hygiene ins Bewusstsein rücken. Impfungen – insbesondere bei Hepatitis B – und ein gesunder Lebenswandel schützen die Leberfunktion.

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