Landesklinikum Amstetten: 325 Brustkrebs-Diagnosen im Jahr 2025
Im Brustgesundheitszentrum im LK Amstetten wurde im Vorjahr 328-mal die Diagnose Brustkrebs gestellt. (Symbolbild)
Mit der Erstzertifizierung als Brustgesundheitszentrum gehört das Landesklinikum Amstetten nun auch offiziell zu den sechs in Niederösterreich zertifizierten Kompetenzzentren im Kampf gegen Brustkrebs. Über 1.000 neue Brustkrebsdiagnosen pro Jahr fallen allein in NÖ an. Die Tendenz ist steigend.
Rechtzeitig vor dem Weltkrebstag am 4. Februar wurde dem Spital die Zertifizierung bestätigt. Betrieben wird die Versorgung von Brustkrebspatientinnen aber schon seit Jahren. So wurde im Klinikum Amstetten im Jahr 2025 laut Auskunft der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) bei 328 Patientinnen die Hauptdiagnose Brustkrebs gestellt.
Freude über die Zertifizierung bei der interdisziplinären Crew des Amstettner Brustgesundheitszentrums.
Mit der Zertifizierung wird die hohe Qualität der interdisziplinären Versorgung von Patientinnen mit Brusterkrankungen nun auch offiziell bestätigt. Sie bescheinigt, dass Diagnose, Therapie und Nachsorge nach klar definierten Qualitätskriterien und auf Basis aktueller medizinischer Leitlinien erfolgen.
Bestätigung
Primaria Kathrin Zöchmann, die Leiterin der Abteilung für Chirurgie in Amstetten betont den Stellenwert der Auszeichnung: "Die Erstzertifizierung bestätigt die
hohe fachliche Kompetenz und das große Engagement unseres gesamten Teams. Wir freuen uns sehr, nun diese Zertifizierung erhalten zu haben.“
Im Brustgesundheitszentrum arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen, wie Chirurgie, Gynäkologie, Radiologie, Onkologie, Pathologie, Pflege oder Physikalischer Medizin interdisziplinär eng zusammen, um Patientinnen eine individuell abgestimmte, wohnortnahe Betreuung zu bieten.
Für Spitalslandesrat Anton Kasser (ÖVP) ist die fächerübergreifende Behandlung und Therapie, wie sie im Zentrum geboten wird, ein wertvolles Angebot für das Mostviertel. Die Behandlung und Therapie erfolgen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, mit gebündelter fachlicher Kompetenz“, sagt er. Wichtig seien die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten an einem Ort.
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