Amstetten: Erste größere Anschaffung für Kardiologie-Schwerpunkt
Landesrat Kasser und LGA-Vorständin Bräutigam (r.) mit Radiologie-Primar Johannes Rögner und Stationsleiterin Klaudia Bräuner.
Zweifache Bedeutung kommt der Inbetriebnahme eines Kardio-Computertomographen im Landesklinikum Amstetten zu. Die Anschaffung ist sowohl medizintechnisch wichtig als auch ein wichtiges Symbol für den Ausbau des Schwerpunktkrankenhauses Amstetten zum Mostviertler Herzzentrum.
Im Rahmen der geplanten Umstrukturierungen im Gesundheitsplan 2040+ wird die Kardiologie samt dem Herzkatheterlabor von Waidhofen/Ybbs nach Amstetten übersiedelt. Dort muss nun die Infrastruktur für diese große Abteilung geschaffen werden.
Bessere Diagnosemöglichkeiten
Ein wesentlicher Schritt ist die Ausstattung des Standorts mit einem modernen Computertomografen (CT), der die diagnostischen Möglichkeiten insbesondere im Bereich der Kardiologie erweitert. 3D-Bilder des Herzens eröffnen notwendige diagnostische Möglichkeiten.
Zum Betriebsstart stellten sich Spitalslandesrat Anton Kasser (ÖVP) und LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam sowie Landtagsabgeordnete und Verantwortliche der Spitalsführung ein.
Zeichen für Weiterentwicklung
"Mit der modernen Bildgebungstechnologie schaffen wir einen spürbaren Mehrwert für die Menschen in der Region und setzen gleichzeitig ein klares Zeichen für eine verantwortungsvolle und vorausschauende Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung im Mostviertel", rührte Landesrat Kasser die Werbetrommel für die Umstrukturierung.
Große Beteiligung bei Inbetriebnahme des neuen CT.
Die hochauflöslichen Bilder des Kardio-CTs erweitern die diagnostischen Möglichkeiten, vor allem bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen entscheidend. Schnelle und präzise Diagnosen würden dadurch möglich, schildert der Amstettner Primar und Leiter des Instituts für Radiologie und interventionelle Radiologie, Johannes Rögner.
Vorgesehen ist im NÖ Gesundheitsplan, dass zum Aufbau der neuen Schwerpunkte vorerst Investitionen von knapp vier Millionen Euro in die beiden Mostviertler Spitäler fließen, kündigte Kasser im Frühjahr an. Sukzessive werden die Kardiologie, die Urologie und auch die Onkologie von Waidhofen in größere Einheiten nach Amstetten übersiedeln.
In Waidhofen wird ein Schwerpunkt für Akutgeriatrie und Remobilisation errichtet sowie die Augenheilabteilung ausgebaut.
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