© Johannes Weichhart

Interview
01/18/2021

Wahl in St. Pölten: 5 Fragen an FPÖ-Spitzenkandidat Klaus Otzelberger

Otzelberger erklärt warum es für ihn dringend mehr Polizisten braucht, wie sich der "St. Pölten-Tausender" ausgeht und wie er sich die Stadt in 20 Jahren vorstellt.

von Johannes Arends, Laura Schrettl

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Am kommenden Sonntag, den 24. Jänner, wird in St. Pölten ein neues Stadtparlament gewählt. Der KURIER hat allen Spitzenkandidaten fünf Fragen gestellt, die sich nicht nur um das Thema Politik drehen.

KURIER: Mit welchen Sorgen und Nöten werden Sie konfrontiert, wenn Sie in Zeiten der Pandemie mit den Bürgern sprechen?

Klaus Otzelberger: Viele Menschen haben Existenzprobleme, leiden unter Gehaltskürzungen durch Kurzarbeit oder haben generell den Job verloren. 

Ständig wiederkehrende Lockdowns, Freiheitsbeschränkungen und das Fehlen sozialer Kontakte sind für die Menschen eine große psychische Belastung.

Fühlen Sie sich in der Landeshauptstadt sicher?

Die Kriminalität ist laut aktuellem Bericht des Innenministeriums 2020 in St. Pölten wieder gestiegen. Auch der Attentäter aus Wien pflegte Kontakte nach St. Pölten und die Cobra nahm einige Terrorverdächtige in St. Pölten fest. Leider sind auch Diebstähle, Einbrüche und Messerstechereien in St. Pölten alltäglich geworden. Die Polizisten müssen rund 30.000 Überstunden im Jahr leisten, um den Betrieb überhaupt noch aufrecht zu erhalten. Wir benötigen dringend mehr Polizisten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Wie soll St. Pölten in 20 Jahren aussehen?

Eine sichere Stadt, in der Wohnen leistbar ist und wir ein faires Sozialsystem haben, welches nicht für Wirtschaftsflüchtlinge aus allen armen Ländern dieser Welt offen steht. 

Was ist das erste, das Sie tun werden, wenn die Pandemie vorbei ist?

Wieder gut essen gehen und Freunde besuchen.

Welches Thema muss sofort nach der Wahl angegangen werden?

Wir fordern in der Corona-Krise einen 1000 Euro-Gutschein für jeden Wahlberechtigten St. Pöltner, welcher bei lokalen Betrieben in St. Pölten eingelöst werden kann. So könnten wir die lokalen Arbeitsplätze sichern und den Menschen beim täglichen Konsum helfen. Finanziert werden könnte dieses Millionenprojekt leicht, denn andere Projekte wie das Kinder-Kunst-Labor und der Domplatz kosten mehr. Für alle Wahlberechtigten kostet das Projekt etwa 46 Millionen Euro.

Lesen Sie hier noch ein ausführliches Interview mit Klaus Otzelberger:  

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