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Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
06/11/2021

Vandale zog kilometerlange Verwüstungsspur durch St. Pölten

Ein 27-Jähriger wurde als mutmaßlicher Vandale verhaftet. 23 Tatorte seien momentan auf ihn zurückzuführen.

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In St. Pölten ist am Donnerstag ein 27-jähriger slowakischer Staatsbürger als mutmaßlicher Vandale festgenommen worden. Dem Mann wird nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich und dem Stadtpolizeikommando St. Pölten vom Freitag zur Last gelegt, Sachbeschädigungen an Auslagenscheiben, Autos und Baumaschinen verübt zu haben.

Spur der Verwüstung Richtung Norden

Auf seiner Verwüstungstour vom Europaplatz Richtung Norden bis nach Pottenbrunn soll der Mann etwa 30 Fahrzeuge, darunter zwei Dienstwagen der Polizei, zerkratzt, Reifen aufgestochen bzw. mit Steinen die Scheiben zertrümmert haben. Weiters soll er ebenfalls mit Steinen zahlreiche Auslagen und Fensterscheiben bei Firmen und Betrieben (Trafik, Supermarkt, Autohaus u.a.) zerstört haben.

Nachdem am Stadtpolizeikommando Donnerstagfrüh zahlreiche Anrufe wegen der Sachbeschädigungen eingegangen waren, wurde eine Fahndung nach im Bezirk St. Pölten ansässigen 27-Jährigen veranlasst.

Aufgrund eines Überwachungsvideos, dass den Mann bei der Tat zeigte, erkannten Polizisten aus Pyhra (Bezirk St. Pölten) den Vandalen wieder. Erst am Vortag war er in eine Amtshandlung der Beamten verwickelt.

Als der Streifendienst ihn an seinem vermutlichen Aufenthaltsort aufsuchen wollte, trafen sie den Verdächtigen noch auf dem Heimweg von seiner Tour gegen sieben Uhr Früh zu Fuß an. Gegen die Festnahme auf der Straße wehrte er sich nicht.

Schaden in sechsstelligem Bereich 

Die Polizei berichtete von 23 bekannten Tatorten bzw. Geschädigten in der Landeshauptstadt, nach einer derzeitigen Schätzung könnte sich der Schaden in den sechsstelligen Eurobereich bewegen. Seitens der Beamten gehe man aber davon aus, dass sich noch mehr Betroffenen melden könnten. 

Der 27-Jährige wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Bei einer ersten Einvernahme gab er an, vor seinem Streifzug getrunken zu haben. Nähere Angaben zu seinem Motiv machte er vorerst nicht.

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