© Sophie Seeböck

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
12/07/2020

Start für Weihnachtsgeschäft: Kaum Gedränge in St. Pölten

Der Handel durfte wieder öffnen. Der KURIER unternahm bei den Einkaufs-Hotspots einen Lokalaugenschein.

von Sophie Seeböck

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Vorweihnachltiche Shopping-Touren bringen normalerweise vor allem eines mit sich: viel Gedränge in den Geschäften und Gewusel in den Gassen und Einkaufszentren. Dieses Stimmungsbild blieb in St. Pölten am Montag nach der dreiwöchigen Zwangspause für den Handel aber aus.

Gut besucht aber nicht gestürmt

Im St. Pöltner Einkaufszentrum Traisenpark wurde vergangene Woche ein regelrechter Ansturm befürchtet. Wie der KURIER berichtetet, habe man sich laut Angaben der Center-Managerin Anita Bräunlich „massiv darauf vorbereitet“. Bei großen Kundenandrangn könne beispielsweise das Sicherheitspersonal aufgestockt werden.

Dieser blieb aber weitesgehend aus, wie sich bei einem Lokalaugenschein des KURIER um die Mittagsstunden zeigte. Zwar war der Parkplatz gut gefüllt, im Einkaufszentrum selbst war aber von Platzmangel keine Spur. Vor beliebten Geschäften kam es ab und an zu durch Securitys regulierte Wartezeiten. In den Gängen war ebenfalls Sicherhheitspersonal unterwegs, um beispielsweise inkorrekte Masken-Träger freundlich auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.

Allerdings gab es auch Kunden, die im Traisenpark St. Pölten schon vor der Wiedereröffnung der Shops auf den Einlass warteten. Kurz vor 9.00 Uhr waren in dem Einkaufszentrum aber noch etwa 700 Parkplätze frei. Eine Stunde später waren es bei der Einfahrt noch rund 450.

Verteilt sich gut

Volle Parkplätze gab es auch bei dem Spielwarenhändler "Smyths Toys". "Im Geschäft herrschte aber kaum Gedränge, es verteilt sich gut", berichten Maria Dworacek und Birgit Ridinger nach ihrem Einkauf bei "Symths Toys". Gekauft haben sie Weihnachtsgeschenke für die Tochter und Enkelin.

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite beim Großhandel "Macro". "Wir haben heute noch in keinem Geschäft großen Andrang erlebt", erzählen Jutta Fehringer und Hannes Lederer.

"Arbeitsreicher Advent"

"Dieser Fenstertag ist für uns der einzige Tag, um gemeinsam Weihnachtsgeschenke besorgen zu können. Ansonsten ist der Advent für uns sehr arbeitsreich und am morgigen Feiertag wollen wir ungern einkaufen", so die beiden.

Vor allem in der St. Pöltner Innenstadt hielt sich der vorweihnachtliche Shopping-Wahn aber in Grenzen. Nur vor Drogerien und einem Elektronikhändler kam es zu Wartezeiten. Die Leute zeigten sich dabei diszipliniert: Abstand und Maske waren beim KURIER Lokalaugenschein ständige Begleiter.

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