© Lars Homann

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
11/20/2021

St. Pöltner auf einem Brett am Weg Richtung WM

Wakeboarder Florian Gruber will die internationale Veterans-Wertungen aufmischen.

von Sophie Seeböck

Der KURIER berichtet verstärkt aus der Landeshauptstadt St. Pölten. Wenn Sie über alle wichtigen Themen in der Stadt informiert bleiben wollen, dann können Sie sich hier oder am Ende des Artikels für den wöchentlichen Newsletter "Ganz St. Pölten" anmelden.

Auf einem Brett flitzen die meisten Österreicherinnen und Österreicher höchstens über die Piste. Das tut der Florian Gruber zwar auch, beim Wakeboarden am Wasser ist der St. Pöltner aber eher in seinem Element.

Professioneller Einstieg

Seine Liebe zum Wassersport entdeckte der heute 40-Jährige bereits in der Jugend: „Mit 15 bin ich im Kroatien-Urlaub zum ersten Mal Wasserski gefahren. Da ich im Winter auch immer auf einem Brett unterwegs war, war der Umstieg auf das Wakeboard naheliegend“, so Gruber schmunzelnd. In der Heimat verlief sich Boarden am Wasser dann aber in den Sand, als das Motorboot eines Freundes kaputt wurde.

Erst rund um 2014 stieg der St. Pöltner wieder auf ein Wakeboard. „Bei ‚Sidewake‘ in Portugal, einer der besten Wakeboard-Schulen Europas, wurde ich wieder infiziert. Danach war relativ schnell klar, dass ich mehr daraus machen möchte“, erzählt Gruber, wie er in den professionellen Sport einstieg.

Viele Erfolge

Seit 2017 bestreitet der St. Pöltner nun Wettkämpfe, in denen verschiedene Tricks gezeigt und dann bewertet werden. Dass sich dieser „Sprung ins kalte Wasser“ der Profis auszahlte, zeigen die vielen Erfolge, die der St. Pöltner seither feiern konnte. Zuletzt konnte er den ersten Platz in der Gesamtwertung beim Austrian Wakeboard Cup in Masterklasse ab 30 erringen, viermal in Folge gewann er beim „Danube Wakeboard Masters“ und 2019 erreichte er den neunten Platz bei der Europameisterschaft.

Zwar hat Florian Gruber seinen privaten Lebensmittelpunkt an der Traisen, sportlich ist aber die Donau seine Heimat. So trainiert der 40-Jährige neben Korneuburg vor allem in Marbach, wo er für den Verein WSC Wakesharks an den Start geht. In einem Verein zu Boarden bringe laut Gruber viele Vorteile: „Wakeboarden ist ein teurer Sport, im Verein ist der Tarif aber sehr human. Außerdem muss man sich nicht um alles selbst kümmern“, so Gruber.

Sein eigener Chef

Selbst verantwortlich ist der Wakeboarder aber für seinen Trainingsplan. Um sich für die bevorstehende EM und WM vorzubereiten, hält sich Gruber nun über den Winter mit Snowboarden, Training am Rudergerät und Parahockey fit.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.