© SOS Kinderdorf

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
12/13/2021

Riesen-Rucksack in St. Pölten als Zeichen für psychische Belastung Junger

24 Monate Pandemie setzen vor allem der psychischen Verfassung Jugendlicher zu. Darauf will SOS-Kinderdorf nun hinweisen.

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Jugendliche haben während der Corona-Pandemie besonders viel psychischen Ballast zu schleppen. Um darauf aufmerksam machen steht seit Montag ein überdimensional großer Rucksack symbolisch für die Belastung junger Menschen in der St. Pöltner Herrengasse. 

Jungen Menschen geht die Luft aus

Aktuelle Zahlen der Telefon-Hotline "Rat auf Draht" zeigen, dass die Beratungen von Jugendlichen seit Beginn der Pandemie stark angestiegen sind. Die Hauptthemen seien etwa Überforderung in der Schule, Ess- und Schlafstörungen oder psychische Gewalt in der Familie und in Beziehungen.

"Nach 24 Monaten Pandemie geht den jungen Menschen die Luft aus. Die aktuellen Zahlen von Rat auf Draht zeigen, dass es dringend einen Plan für die Jugend in Österreich braucht“, ist sich Clemens Klingan, Geschäftsleiter von SOS-Kinderdorf, sicher.

Der Rucksack-Installation in der St. Pöltner Innenstadt ist über drei Meter groß und wurde von "gabarage - upcycling design" aus Planenmaterial hergestellt. Die Firma bietet auch Projekte für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf an. Zu sehen gibt es die Aktion noch bis zum 21. Dezember.

Projekte mit Zukunftsperspektive

"In unserem Lehrlingsprojekt ChancenZUKUNFT - St. Pölten merken wir, dass die Herausforderungen für junge Menschen derzeit stark steigen. Deshalb sind wir auch gerne Teil dieser Kampagne. Mit unserem Ausbildungsprogramm für Jugendliche bieten wir Unterstützung, Ausbildung und somit Zukunftsperspektiven“, so der geschäftsführende Vorstand von "gabarage - upcycling design" Stephan Schimanowa.

SOS-Kinderdorf fordert in diesem Zusammenhang ein Krisenbudget für Jugendliche. Außerdem schlägt die Organisation ein bezahltes Perspektivenjahr für 18- bis 21-Jährige vor, das Orientierung und Sicherheit bietet.

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