© Tovita Rozzi

Chronik Niederösterreich
07/17/2020

Ron Glaser ist die Stimme des Kings

Der Kremser Musiker klingt wie Elvis Presley und trat bereits in seiner Geburtsstadt auf, wo er auch Ehrenbürger ist.

von Marlene Penz

Ron Glaser (36), wohnhaft in Krems, geboren in Wien-Donaustadt, ist Ehrenbürger von Tupelo, Mississippi – der Geburtsstadt von Elvis Presley. Warum er das ist? „Ich klinge wie er. Als hätte Elvis gesagt: ,Den Glaser, den such’ ich mir aus und dem gebe ich meine Stimme’“, sagt der Sänger.

Denn Elvis-Imitatoren gebe es viele, die wie er klingen wollen und das auch trainieren. Zusätzlich wollen viele auch wie „der King“ aussehen. Glaser selbst will aber nicht in ein Kostüm schlüpfen, sich „Koteletten aufpicken, eine Perücke aufsetzen. Das schafft sowieso niemand. Für mich war Elvis makellos. Und ich will mich nicht hinter ihm verstecken, ich bin eine eigene Persönlichkeit“, betont der Musiker.

Übung macht den Elvis

Er ist der beste Elvis-Interpret Europas (Gewinner European Elvis Festival 2016 in Bad Nauheim in Deutschland, wo Elvis einst stationiert war). Und als dieser trat er 2019 erstmals in Tupelo beim Elvis-Festival auf. Das Publikum sei zunächst verwundert gewesen, weil er sich nicht in die obligate Elvis-Verkleidung geworfen hatte. „Dort geht es um die Illusion, dass Elvis auf der Bühne steht. Und dann kam ich mit meinen langen Haaren, in einem Jeansanzug. Aber nach zwei Sekunden hatte ich das Publikum mit meiner Stimme.“

Heuer wären viele Auftritte in Amerika geplant gewesen: „Am 10. August sollte ich zum Beispiel in Orpheum von Memphis spielen“, sagt Glaser. Dass er auch in Übersee für seine Elvis-Stimme geschätzt wird, verdankt er seiner „Ausbildung“. „Singen habe ich mir selbst von Elvis gelernt, da habe ich so lange geübt, bis ich alle Noten getroffen habe. Ich höre seit 30 Jahren Elvis Presley, das ist schon eine Ausbildung, die Technik, die man von ihm lernen kann, ist Gold wert“, ist sich der Kremser sicher.

Als Musiker schlüpft er aber in verschiedene Rollen – so sitzt er etwa bei der Rock ’n’ Roll Band The Ridin’ Dudes hinter dem Schlagzeug. Elvis steht aber für ihn an erster Stelle: „Seine Stimme am Leben zu erhalten, dafür stehe ich und brenne ich.“ Seit er ihn mit fünf Jahren das erste Mal gehört habe, sei Elvis eine „Herzensangelegenheit, ein Glücksbringer in jeder Hinsicht, durch den ich viel Schönes erlebt habe“, wie Glaser betont.

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