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Chronik Niederösterreich
02/25/2020

Plastik im Weckerl: Bäckerei "Der Mann" bedauert Zwischenfall

Eine Mutter fand eingeschmolzene Teile nach dem Kauf einer Jause in Wiener Neustadt.

von Patrick Wammerl

Eine böse Überraschung setzte es für eine vierfache Mutter nach dem Kauf einer Frühstücksjause in Wiener Neustadt. In dem mit Käse überbackenen Weckerl fanden sich, Fotos zur Folge, mehrere eingeschmolzene Plastikteile. Bei der Bäckerei „Der Mann“ bedauert man den Vorfall zutiefst. „Wir haben, nachdem wir informiert wurden, unverzügliche Recherche- und Klärungsmaßnahmen eingeleitet und untersuchen den Sachverhalt derzeit umfassend“, so ein Unternehmenssprecher zum KURIER.

Eine zweifache Mutter hatte Montagfrüh gegen 9 Uhr in der bekannten Bäckerei auf dem Wiener Neustädter Hauptplatz Gebäck zur Jause für ihre Kinder gekauft. Als gegen 11 Uhr eines der Kinder das überbackene Weckerl essen wollte, bemerkte die Mutter mehrere blaue Plastikteile im überbackenen Käse.

Wirbel auf Facebook

Als sie die Fotos mit einigen Infos auf Facebook postete, gingen die Wogen der User hoch. Teilweise musste sich die Frau sogar dafür rechtfertigen, wieso sie den Fall überhaupt öffentlich machte. Sie hätte andere warnen wollen besser aufzupassen, so die Erklärung. Auch mit der Bäckerei sei sie in Verbindung gewesen und wollte von dort weder eine Entschädigung noch etwas gratis, teilte die Frau in einem Posting mit.

Bei der Bäckerei „Der Mann“, die in Österreich bereits 78 Filialen betreibt, ist man um Schadensbegrenzung bemüht. „Wir setzen eine Vielzahl von Maßnahmen, um den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte sicherzustellen. Umso mehr bedauern wir es und entschuldigen uns bei unseren Kunden, falls es zu Fehlern kommt.“

Fremdkörper im Rohstoff

Der Fehler sei bekannt und sei dabei die Lehren daraus zu ziehen. „Es wird geprüft, wie ein Fremdkörper in den Rohstoff gelangen kann. Unsere Kundinnen und Kunden bitten wir, die Produkte zu kontrollieren und etwaige Funde zu melden. Außerdem haben wir unsere Produktionskräfte umgehend und mit Nachdruck an die strengen Schulungsmaßnahmen in Hinsicht auf Hygiene- und Produktionsvorschriften erinnert und diese zur erhöhten Aufmerksamkeit angehalten. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir vielmals um Entschuldigung,“ so ein Sprecher zum KURIER.

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