„NÖKI“ soll helfen: Land Niederösterreich führt KI-Assistenten ein
Den neuen Helfer gibt es seit 1. Juli auf der Landes-Website: „NÖKI“ ist ein KI-Assistent für BürgerInnen und kann in einem eigenen Chat-Fenster genutzt werden. Er soll es ermöglichen, Informationen und Dienstleistungen der niederösterreichischen Landesverwaltung schneller zu finden. Auch Fragen kann NÖKI beantworten - oder gegebenenfalls auf weiterführende Informationen verweisen. Bereits im Juni hat das Land Niederösterreich seine KI-Strategie vorgestellt. NÖKI ist nun ein Teil des Schwerpunktes „Verwaltung neu denken“.
Insgesamt kennt der KI-Assistent die Inhalte von etwa 6.000 Artikeln und Dokumenten auf der Website. „Mit unserer KI-Strategie haben wir als ein Leitprinzip angekündigt, künstliche Intelligenz dort einzusetzen, wo sie den Menschen konkret hilft. NÖKI ist ein erster sichtbarer Schritt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen einfacher, schneller und unabhängig von Öffnungszeiten zu den Informationen kommen, die sie brauchen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Informationen zu Verfahren, Führerschein oder Reisepass
Jährlich wird die Landes-Website von mehr als 7,3 Millionen Personen für den Abruf von Informationen oder Dienstleistungen genutzt. Hier soll NÖKI eine Hilfe sein, wie Landesamtsdirektor Werner Trock erklärt: „Die Landeswebsite enthält eine große Menge an Informationen. NÖKI hilft dabei, etwa Informationen rund um Verfahren, Führerschein oder Reisepass schneller zu finden.“
Website-Nutzerinnen können außerdem ein Feedback hinterlassen, damit NÖKI entsprechend weiterentwickelt werden kann. So sind einerseits gezieltere Antworten auf Fragen möglich, andererseits kann die Leistung des Assistenten präziser an konkrete NutzerInnen-Bedürfnisse angepasst werden.
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