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Chronik Niederösterreich
02/08/2021

NÖ: Nächste Woche starten Impfungen für Hochbetagte

Ab Mittwoch startet die Anmeldung. Weitere Termine in den nächsten Wochen.

von Katharina Zach

Voranmelden konnte man sich bereits vor einigen Wochen, nun können ab Mittwoch in Niederösterreich Termine für die Corona-Impfung gebucht werden. Und zwar von der Bevölkerungsgruppe 80plus sowie von Menschen mit Down Syndrom. Die Impfwilligen bekommen dann Termine in den nächsten ein bis zwei Wochen, heißt es bei Notruf NÖ. Insgesamt stehen für diese erste Tranche 10.000 Dosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs zur Verfügung.

Jene, die sich registriert haben, bekommen nun in den nächsten Tagen ein Mail für die Anmeldung zugesandt. Für den Termin müssen die Betroffenen bekannt geben, ob sie älter als 80 Jahre alt sind bzw. mit Trisomie 21 leben. Auch die Sozialversicherungsnummer muss angegeben werden. Übrigens: Wer falsche Angaben macht, soll wieder nach Hause geschickt werden.

Nächste Woche sollen zwei weitere Anmeldetermine folgen. Die Kurzfristigkeit der Anmeldung bzw. Terminvergabe argumentiert man bei Notruf NÖ mit der Unsicherheit, wie viel Impfstoff tatsächlich zur Verfügung stehen wird.

Insgesamt werden in Niederösterreich für die Impfung der breiten Bevölkerung mehr als 300 Impfstellen eingerichtet. Entweder in den Ordinationen niedergelassener Ärzte oder in Impfstraßen bei den Gemeinden.

Bettlägrige und immobile Senioren müssen leider weiterhin auf den Schutz warten, da laut Notruf NÖ eine Immunisierung mit dem Pfizer-Impfstoff bei ihnen zu Hause aufgrund der sensiblen Lagerung nicht möglich ist. Immerhin werden die mobilen Pflege- sowie die Rettungskräfte seit vergangener Woche geimpft.

Insgesamt wurden in Niederösterreich bis jetzt 44.000 Menschen erstimmunisiert. Neben den Bewohnern und dem Personal in Pflege- und Behindertenheimen sowie den Spitalsmitarbeitern handelt es sich um Hochrisikopatienten in den Kliniken, niedergelassene Ärzte und Reha-Personal.

Als nächste Gruppe sollen im März die 24-Stunden-Pflegerinnen und -Pfleger sowie Gesundheitspersonal wie Physio- und Psychotherapeuten und Hebammen eine Impfung erhalten. Je nach Verfügbarkeit des Astra Zeneca-Impfstoffes könnten im März auch noch Risikopatienten außerhalb von Spitals- und Pflegeeinrichtungen immunisiert werden - und zwar eben auch solche unter 65 Jahren.

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