© APA/GERHARD ZWINZ

Chronik Niederösterreich
11/05/2019

Mordverdächtiger gilt als "hochgradig gefährlich"

Nach Bluttat an 83-Jähriger in Gloggnitz liegt das psychologische Gutachten über den tatverdächtigen Rumänen vor.

von Patrick Wammerl

Die Bluttat hatte im vergangenen August für Entsetzen gesorgt. Die 83-jährige Pensionistin Elfriede H. wurde am Heimweg vom Einkaufen am helllichten Tag in Gloggnitz mit mehreren Messerstichen getötet.

Der mutmaßliche Mörder, der 38-jährige Rumäne Ioan P., hatte das Opfer zuvor noch nie gesehen. Seit einigen Tagen liegt nun das psychiatrische Gutachten in dem Fall vor. Der Gerichtssachverständige Manfred Walzl hält den Tatverdächtigen für zurechnungsfähig, aber hochgradig gefährlich. Deshalb droht dem Beschuldigten im Fall einer Verurteilung zusätzlich zu einer Haftstrafe eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Der Rumäne hatte bereits 2006 in seinem Heimatland einen Mann mit mehr als 20 Messerstichen getötet, war aber vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Im August wollte er als Stallarbeiter auf einem Pferdehof im Bezirk Neunkirchen anheuern. Nach einem Streit mit den dortigen Mitarbeitern warf ihn die Chefin raus. Er gab später an, das Mordopfer auf der Straße für diese Frau gehalten zu haben. Der Rechtsanwalt des Beschuldigten, Wolfgang Blaschitz, kennt das psychologische Gutachten noch nicht im Detail. Deshalb will er sich dazu noch nicht äußern.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.