Melk: „Sanierungspaket“ für die Pioniertruppe

Melk: „Sanierungspaket“ für die Pioniertruppe
210.000 Euro fließen in die Birago-Kaserne, Ministerin Tanner dankte Soldaten für ihren Einsatz.

Sie sind zur Stelle, wenn das Land von Naturkatastrophen heimgesucht wird oder wenn Feldlager und Behelfsbrücken aufgebaut werden müssen. Die Melker Pioniere mit ihren 400 Berufssoldaten und etwa 600 Rekruten pro Jahr zählen zur Speerspitze des Bundesheers.

Am Dienstag bekam die Truppe prominenten Besuch. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besuchte das Pionierbataillon 3 in Melk, empfangen wurde sie von Kommandant Oberstleutnant Michael Fuchs.

Gefächtsmäßige Anlandung

Bei Vorführungen wurden der ÖVP-Politikerin die vielfältigen Aufgaben der Pioniertruppe auf anschauliche Art und Weise präsentiert. Die Soldaten demonstrierten eine gefechtsmäßige Anlandung mit Booten mit Pionierkampfunterstützung und führte die Überwindung einer Sperre unter Zuhilfenahme von Minenräumgeräten vor.

Melk: „Sanierungspaket“ für die Pioniertruppe

Unterwegs mit den Pionierbooten

Auch eine Hangsicherung, wie sie bei Hangrutschungen im Rahmen von Katastropheneinsätzen häufig gebaut wird, Tätigkeiten beim Feldlagerbau sowie der Aufbau der Pionierbrücke 2000 mit Faltstraße wurde vorgeführt.

Dank an die Soldaten

„Ich konnte mich von den unterschiedlichen Aufgabenspektren der Soldaten des Pionierbataillons 3 überzeugen. Sie sind nicht nur Experten am Wasser, sondern sie stehen auch an Land bei Katastrophen und Unglücksfällen der Bevölkerung zur Seite. Mit ihrem vielseitigen Können und ihrer Expertise zeigen sie täglich wie wichtig ihr Beitrag für das Bundesheer und für Österreich ist“, sagte Tanner.

Die Ministerin berichtete, dass heuer rund 18,7 Millionen Euro in Bauvorhaben des Heeres in Niederösterreich fließen werden. Davon sind 210.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen in der Birago-Kaserne veranschlagt. Die Investition ist dringend notwendig, nagt doch schon der Zahn der Zeit an der Kaserne.

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