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Feld und Wald brannten: 16 Feuerwehren bei Melk im Großeinsatz

Mit 280 Einsatzkräften verhinderten die Feuerwehren im Bezirk Melk ein großflächiges Inferno. Löscharbeiten unter extremer Hitze. Zwei Freiwillige mit Kreislaufproblemen medizinisch versorgt.
Löscheinsatz bei Waldbrand

Ein Vegetationsbrand, der von einem Getreidefeld auf den Wald übergriff, löste am Freitagabend im Bezirk Melk einen respektablen Großeinsatz der Feuerwehren und der Rettungskräfte aus.  Insgesamt entsendeten  bis in die Nacht hinein 16 Feuerwehren Einsatzkräfte, um den Brand  zu bekämpfen.

Löscharbeiten im Wald

Im trockenen Wald mussten Glutnester gelöscht werden.

Ausgangspunkt war ein gegen 18.30 Uhr gemeldeter Feldbrand bei Schrattenbruck im Einsatzgebiet der  Freiwilligen Feuerwehr Melk.  Gemeinsam mit den umliegenden Feuerwehren  Schollach, Loosdorf  und Albrechtsberg  konnte schon nach kurzer Zeit die Brandbekämpfung aufgenommen werden.

Höchste Alarmstufe B4 

Weil sich rasch zeigte, dass sich der Brand aufgrund der extremen Trockenheit bereits auf ein angrenzendes Waldgebiet ausgedehnt hatte, wurde der Einsatz auf die höchste Alarmstufe B4  erhöht.  Zusätzliche Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen, aber auch mit  speziell ausgerüsteten Waldbrandfahrzeugen  wurden alarmiert. Letztendlich waren 16 Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen und rund 280 Einsatzkräften  aus den Bezirken Melk und St. Pölten-Land an den Löscharbeiten beteiligt.

Mittels Pendelverkehr wurde  das Löschwasser von den Tanklöschfahrzeugen in die verschiedenen Einsatzabschnitte transportiert. In schweißtreibender Arbeit  kamen aber auch Handwerkzeuge und Waldbrand-Rückenspritzen zum Einsatz. Mithilfe von Drohnen wurden Glutnester im weitläufigen Gelände erkundet und  dann von den Löschtrupps gezielt bekämpft. 

Feuerwehrleute mit Kreislaufproblemen

Während des Einsatzes mussten zwei Feuerwehrmitglieder aufgrund von Kreislaufproblemen medizinisch versorgt werden. Ein Feuerwehrmann wurde laut Informationen der FF Melk zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus transportiert.

Tanklöschfahrzeuge

Tanklöschfahrzeuge transportierten Löschwasser im Pendelverkehr heran. 

Beim Großeinsatz stand auch das Rote Kreuz helfend zur Seite. Die Sanitäterteams sorgten nicht nur für die medizinische Betreuung, sondern kümmerten sich auch um die Versorgung mit Trinkwasser für die Einsatzkräfte.

Nach den umfangreichen kräfteraubenden Löscharbeiten konnte um 22.05 Uhr „Brand Aus“ gegeben werden. Während der Nacht wurden aber ständige Kontrollfahrten im Einsatzgebiet unternommen.

 

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