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Zwischen Budget und KI: Eisenmagen übernimmt LG Korneuburg

Birgit Eisenmagen ist die neue Präsidentin des Landesgerichts Korneuburg. Mit einem Festakt wurde sie heute offiziell in ihr Amt eingeführt.
Vier Frauen in eleganter Kleidung stehen lächelnd nebeneinander, eine hält eine Urkunde mit österreichischem Wappen.

Die neue Präsidentin des Landesgerichts Korneuburg heißt Birgit Eisenmagen – und das bereits seit dem ersten Dezember 2025. Offiziell ins Amt eingeführt wurde die ehemalige Vizepräsidentin des Landesgerichts St. Pölten jedoch erst am Montag

Hoher Besuch in Korneuburg

Zu diesem Anlass durfte sich das Landesgericht Korneuburg über hochrangigen Besuch freuen. Neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Justiz sowie der Exekutive nahm auch Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) am Festakt teil. Katharina Lehmayer, Präsidentin des Oberlandesgerichts Wien, führte die neue Gerichtspräsidentin unterdessen offiziell in ihr Amt ein. 

Im Zentrum der feierlichen Ansprachen standen abermals die budgetären Entwicklungen, mit denen die Justiz derzeit konfrontiert ist. „Leider haben wir keinen Speckgürtel, den wir jetzt abbauen können – so ist die Justiz nicht gestaltet“, erklärt die Präsidentin des Oberlandesgerichts Wien in diesem Zusammenhang. Am Landesgericht Korneuburg laufe es trotz der schwierigen Rahmenbedingungen glücklicherweise noch gut. 

KI als Herausforderung

Die Herausforderungen, die mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz auf die Gerichte zukommen, machen den Landesgerichten allerdings zusätzlich zu schaffen. Für eine tatsächliche Arbeitserleichterung sei KI nämlich oftmals noch zu fehlerhaft. Die Folge seien aufwendige und zeitintensive Kontrollen durch Richterinnen und Richter.

Dieser Thematik will sich Eisenmagen während ihrer Amtszeit unter anderem widmen: „Ich bin der festen Überzeugung, dass künstliche Intelligenz nie die Entscheidungskraft eines Richters, einer Richterin ersetzen wird, aber ich sehe sie dennoch als nützliches Werkzeug“, erklärt die neue Präsidentin des Landesgerichts gegen Ende ihrer Ansprache. 

Sie sei sich der Verantwortung, die mit ihrer neuen Funktion einhergehe, bewusst, freue sich aber zugleich auf die bevorstehenden Herausforderungen. 

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