Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Landesausstellungsort soll mit Farbe Mint unverwechselbar werden

Aktion des Ortsvorstehers nimmt Fahrt auf: Die Jugendstilfarbe findet sich immer öfter auch außerhalb der Landesklinik.
Ortsvorsteher Manuel Scherscher

„Wir wollen unseren Ort Mauer mit dieser Farbe klar erkennbar und unverwechselbar machen.“ Es ist die Farbe Mintgrün, die es Manuel Scherscher, dem Ortsvorsteher des Landesausstellungsorts Mauer, angetan hat. Seit dem Frühjahr wird die Idee, die Jugendstilfarbe, die dem für die Landesausstellung renovierten und vor über 120 Jahren errichteten Landesklinikum einen noblen und zugleich freundlichen Touch verleiht, mit Erfolg gepflegt.

Buswartehäuschen im Ort erststrahlen bereits in mint

Buswartehäuschen im Ort erstrahlen bereits in Mint.

Mit dem 200 Meter langen Sicherheitsgeländer bei der großen Westbahnunterführung in Mauer bekommt die Mint-Offensive derzeit ein ganz besonderes Repräsentationsobjekt. Ein Teil des Geländers, das gerade generalsaniert wird, erstrahlt bereits in dem neuen freundlichen Farbton und wird sehr positiv angenommen, freut sich Scherscher. „Diese Farbe erzählt Geschichte, und sie soll auch signalisieren, dass Mauer untrennbar mit dem bekannten Landesklinikum verbunden ist“, schwärmt der Ortsvorsteher. Längst sei die Farbe Teil des Ortsbildes und der Identität von Mauer geworden, versichert er.

Sicherheitsgeländer bei der Unterführung Mauer in neuer Farbe

Dem Sicherheitsgeländer bei der Unterführung Mauer wird ebenfalls der neue Look verpasst. 

Neben dem sehr auffälligen mintfarbenen Zaun vor dem Haupthaus des Landesklinikums finden sich bereits etliche Objekte in gleicher Farbe in der Ortschaft. Zwei Buswartehäuschen wurden ebenso schon umgefärbt wie ein anderer öffentlicher Zaun.

Private machen mit

Auch dem Ziel, dass private Hausbesitzer bei der Mint-Offensive mitmachen, ist Scherscher schon näher gekommen. „Eine Frau aus dem Ort hat mich angerufen und nachgefragt, ob sie den eigenen Zaun ebenfalls in Mint streichen dürfe. Wir freuen uns darüber und geben die Ral-Farbtonnummer gerne weiter“, berichtet Scherscher.

Er will mit der Aktion aber auch das aktuelle Geschehen, nämlich die extravagante und gut angenommene Landesausstellung zum Thema „Seelische Gesundheit“, in der Erinnerung der Einheimischen behalten.

Es sei gut möglich, dass es in den nächsten Jahren auch kleine Förderaktionen für Private, die in die Mint-Offensive einsteigen wollen, geben wird. Ebenso möchte er versuchen, bei so mancher Malaktion auch ehrenamtliche Mitarbeiter einzubinden. Das könnte vielleicht schon bald der Fall sein, wenn es gilt, die Laternenmasten in einem Kreisverkehr und in einer Allee im neuen kultigen Mint einzufärben, kündigt Scherscher an.

Kommentare