© david visnjic / donaufestival

Chronik Niederösterreich Krems

Zwischen Mensch und Maschinen an der Donau

Von 1. bis 10. Oktober lädt das donaufestival wieder an zwei Wochenenden nach Krems.

von Sophie Seeböck

10/01/2021, 05:00 AM

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Im Vorjahr pandemiebedingt abgesagt, heuer von Frühjahr auf Herbst verschoben, kann das donaufestival in Krems unter dem Titel „In The Year Of The Metal Ox“ heute, Freitag, endlich beginnen. 

Facettenreichtum

Als roter Faden wird sich während der beiden Veranstaltungswochenenden (1. bis 3. und 8. bis 10. Oktober) die Verstricktheit von Mensch und Maschinen durch viele Arbeiten ziehen. Diese Thematik, die sich im Rahmen des Festivals im Spannungsfeld zwischen Musik, Performance, bildender Kunst, Film und diskursiven Formaten bewegen wird, wurde bereits vom Vorjahr übernommen. 

Das heutige Eröffnungskonzert von Bendik Giske im Klangraum Krems Minoritenkirche, wobei der Künstler seinen Körper mikrofonieren und mit Saxofonsounds verschmelzen wird, ist aber nur eine der vielen musikalischen Facetten des donaufestivals.

Musikalisch reiche der Bogen laut Veranstaltern vom Noiseextremismus des kenianischen Duos Duma über die Londoner Avant-Punk-Queen Nuha Ruby Ra bis hin zu Klangritualen der spirituell interessierten Musik von Masma Dream World.

Neues und Altes

Neben Musik und Performance wird auch bildende Kunst geboten. So beispielsweise mit der Installation „Upstairs Geology 50/50“ von Ira Melkonyan & the rubberbodies am Messegelände. Die performativen Installation ist "eine fragile Konstruktion voller beweglicher Flüssigkeiten, die im wahrsten Sinne des Wortes leckt und rinnt und der menschlichen Steuerung entzogen scheint", so die Veranstalter.

Diese Arbeit war bereits für das Festival im Vorjahr angekündigt, doch heuer gibt es auch einige Neuzugänge. Wie beispielsweise die Arbeit Summit, die Beschwörung eines kommenden Ereignisses von planetarischer Größe, das die erstmals in Österreich auftretende ungarische Performancegruppe Hollow in Szene setzt. 

Kultureller Austausch

Auch der kulturellen Austausch wird durch Vorträge und Gespräche mit dem Künstler und Internettheoretiker James Bridle oder dem auf ein neues Verständnis von Ökologie und Natur abzielenden Philosophen Timothy Morton fokussiert werden. 

Das ganze Programm: www.donaufestival.at

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