© Pamela Schmatz

Chronik Niederösterreich Krems
12/22/2021

Wachauer Weinjahrgang 2021 glänzt mit perfekter Reife

Die Winzervereinigung "Vinea Wachau" blickt auf ein erfolgreiches Weinjahr zurück. 2022 sind neue Projekte geplant.

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Das war für die Weine der Wachau, trotz anfänglicher Unsicherheiten, ein Erfolg. Obwohl 2021 mit ungewöhnlich spätem Austrieb und darauffolgender Trockenheit startete, gelang den Wachauer Winzern ein Weinjahrgang, der sich durch perfekte Reife auszeichnet. Grund dafür ist der überwiegend sonnige und trockene Herbst bei kühlen Temperaturen. Er ermöglichte eine lange Verweildauer der Trauben am Stock und erlaubte ihre optimale physiologische Reifung.

Darüber freut sich vor allem Emmerich Knoll, der Obmann der Winzervereinigung "Vinea Wachau". "2021 hat der Wachau einen zweifellos ausgezeichneten Jahrgang beschert. Es sind insgesamt tolle Qualitäten und charakterstarke Weine mit feiner Struktur und Haltbarkeit zu erwarten. Auch mengenmäßig liegt die Ernte im langjährigen Durchschnitt“, fasst Knoll zusammen.

Einige Einbußen gab es aufgrund des niederschlagsstarken Sommers und dessen Hagelereignisse in Rossatz und in Dürsntein Loiben. "Auch wenn der Verlust den einzelnen Winzer immer schmerzt, versuchen wir doch mit unserer vereinsinternen 'Traubenbörse' zu unterstützen und Härtefälle zu vermeiden“, betont Knoll.

Neues Öko-Projekt startet im Jänner

Für das neue Jahr hat "Vinea Wachau" einige Weiterentwicklungen geplant. Unter anderem soll ein wissenschaftliches Projekt zu ökologischer Unterstockbewirtschaftung umgesetzt werden. Da der Reb-Unterstockbereich in den steilen Terrassenlagen der Wachauer Weingärten schwer zu bewirtschaften ist, will dieses Problem lösen. Der Unterstockbereich der Reben soll mit Pflanzen bedeckt werden, um sogenannte "problemhafte Beikräuter" auf natürlichem Wege zu verhindern.

Nachhaltigkeit

Mitte des Jahres 2021 hat sich die Winzervereinigung dazu entschlossen, sich als gesamter Gebietsschutzverband mit dem Gütesiegel „Nachhaltig Austria“ zertifizieren zu lassen. Seit dieser Entscheidung arbeitet man gemeinsam an der Umsetzung.

"Die ersten Betriebe sind bereits damit fertig, einige weitere befinden sich noch im Prozess, den Jahrgang 2021 zu zertifizieren“, informiert der stellvertretende Obmann von Vinea Wachau Herwig Jamek. Die Zertifizierung soll für alle rund 200 Mitgliedsbetriebe in den nächsten zwei Jahren abgeschlossen sein.

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