© Universitätsklinikum Krems

Chronik Niederösterreich Krems
11/25/2021

Pflegequalität: Kliniken in Krems und St. Pölten tauschten sich aus

Wie verwandte Abteilungen der Universitätskliniken arbeiten, konnten Mitarbeiter im Rahmen der Pflegequalitätserhebung beobachten.

von Sophie Seeböck

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Bei einem Krankenhausaufenthalt ist nicht nur die Betreuung durch Ärztinnen und Ärzte, sondern vor allem auch die Pflege durch das Gesundheitspersonal zentral. Um für Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, wird jährlich die Pflegequalität erhoben. 

Im Rahmen der diesjährigen Forschung vereinten sich die Universitätskliniken Krems und St. Pölten, um sich gemeinsam den zentralen Fragestellungen anzunehmen.

Die Pflegequalitätserhebung 2.0 wird vom Institut für Pflegewissenschaften der Medizinischen Universität Graz in Kooperation mit der Universität Maastricht durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine jährliche, unabhängige Messung der Pflegequalität verschiedener Kliniken.

So hätten sich laut einer Aussendung Pflegedirektorinnen der Universitätskliniken an der Donau und der Traisen zusammengeschlossen, "um Einblicke in die Behandlung und Prävention, sowie einen Überblick über das Ausmaß von Pflegeindikatoren und abzuleitende Maßnahmen ihrer Einrichtungen zu erlangen". 

Darüber hinaus stand vor allem auch die Vernetzung der Pflegepersonen der beiden Standorte untereinander im Vordergrund: „Jede Station arbeitet anders, jeder hat andere Erfahrungen. Es ist wertvoll sich auszutauschen und zu sehen, wie unsere KollegInnen in anderen Kliniken vorgehen und wie sie ihren Arbeitsalltag gestalten“, erklärt Ulrike Marian, Stationsleitung der Klinischen Abteilung für Urologie am UK Krems. 

Gegenseitige Erhebung

Zum Start der Pflegequalitätserhebung trafen sich die Stationsleitungen der entsprechenden Abteilungen im  Universitätsklinikum St. Pölten. Die Teilnehmenden aus Krems erhoben dabei aber nicht nur die pflegerelevanten Daten, sondern hatten auch die Chance, ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Landeshauptstadt über die Schulter zu schauen. Tags darauf wurden dann die Rollen getauscht. 

Die Auswertung der Daten übernimmt dann das Institut für Pflegewissenschaften der Medizinischen Universität in Graz, Anfang 2022 werden voraussichtlich die Ergebnisse präsentiert. „Die Ergebnisse werden sowohl jene Bereiche hervorheben, in welchen wir besonders gute Leistung erbringen, aber auch jene Dinge aufzeigen, in welchen Handlungsbedarf besteht“, erklärt Annette Wachter, Pflegedirektorin am UK Krems den Mehrwert der Erhebung für Mitarbeitende, aber auch für Patientinnen und Patienten. Aufgrund standardisierter Fragen ist der Vergleich mit anderen Kliniken über Landes und Bundes-Grenzen hinaus möglich.

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