© Sylvia Kostenzer

Chronik Niederösterreich Krems
06/15/2021

Mitmach-Aktion: Kremser Museumsplatz wird zum Farbenmeer

Der veränderte Platz soll Raum für alle bieten und Verkehrsteilnehmende daran erinnern, die Geschwindigkeit zu drosseln.

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Die Begegnungszone am Kremser Museumsplatz soll in diesem Sommer zu einem Farbenmeer werden. Gemeinsam mit der Grafikerin Sylvia Kostenzer und der Künstlerin Nadine Kappacher haben Kremserinnen und Kremser aller Altersgruppen die Möglichkeit, bei der Entstehung des Community-Projektes „Wellen schlagen“ mitzuwirken. In einer Mal-Aktion am Samstag, den 19. Juni, wird der verkehrsberuhigte Straßenabschnitt vor dem Karikaturmuseum Krems neu gestaltet.

Entschleunigung

Nicht nur als Versinnbildlichung des Wassers, sondern auch im Straßenverkehr spielt die Farbe Blau eine wesentliche Rolle: Sie steht als Signalfarbe im Zusammenhang mit Entschleunigung. Zudem sollen die Bodenbemalungen darauf hinweisen, dass Verkehrsteilnehmende ihr Fahrtempo hier reduzieren sollen. Auch optisch soll das Projekt was hermachen.

„Die Aktion ‚Wellen schlagen‘ verändert das Erscheinungsbild des Museumsplatzes und bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, diese Begegnungszone bewusster zu erleben und zu nutzen. Unter anderem wird dadurch auch das Verkehrsaufkommen entschleunigt. Der öffentliche Raum vor dem Karikaturmuseum trägt mit seinen Kunstprojekten zu einem ganzheitlichen Museumserlebnis bei, an dem nun auch die Bevölkerung mitwirkt“, sagt Eva Engelberger, Geschäftsführerin der Kunstmeile Krems Betriebs GmbH.

Seit mehreren Jahren widmet sich die Grafikerin Sylvia Kostenzer dem so genannten „Tactical Urbanism“: kostengünstige, vorübergehende Interventionen im städtischen Raum, die zur Verbesserung des urbanen Zusammenlebens beitragen. In Wien hat Kostenzer bereits mehrere Fahrbahnen von Wohnstraßen, wie etwa in der Staglgasse in Rudolfsheim-Fünfhaus, konzipiert.

„Schön, dass wir im Sommer die Kunst auch nach draußen verlagern können und dabei mit so erfahrenen Künstlerinnen wie Sylvia Kostenzer und Nadine Kappacher arbeiten dürfen. Es ist eine ungemeine Bereicherung für uns und belebt den Platz von allen Seiten“, sagt Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseum Krems, über die Vorplatzgestaltung seines Hauses. Kappacher ist für das Karikaturmuseum zudem keine Unbekannte: Mit ihren Illustrationen hat sie der Garderobe des Museums jüngst ein neues Kleid verpasst.

Mehr Informationen zu der Aktion unter www.kunstmeile.at/wellenschlagen.

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