© Günther Fiala

Chronik Niederösterreich Krems
02/19/2021

Kremser schreibt passend zur Pandemie Song über Zusammenhalt

Anlass für "Wir sind nicht allein“ von Komponist Günther Fiala war aber nicht das Coronavirus. Das Lied ist Teil eines neuen Musicals.

von Sophie Seeböck

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Nicht zuletzt durch das Coronavirus hat das vergangene Jahr gezeigt, wie global vernetzt die heutige Gesellschaft ist. Folgeerscheinungen der Pandemie wie Lockdown und Ausgangsbeschränkungen haben aber auch vielen bewusst gemacht, wie allein und einsam man sich fühlen kann.

Musikalisches Pflaster

Mit „Wir sind nicht allein“ hat der Kremser Komponist Günther Fiala ein Lied geschrieben, das in dieser Zeit wie ein musikalisches Pflaster wirken soll.

„In dem Song geht es um Zusammenhalt, Freundschaft und Zuversicht“, erklärt der Komponist. Zwar passe das Lied für ihn in die momentane Zeit sehr gut, Anlass dafür war aber nicht die Pandemie: „Ich habe vergangenes Jahr während des ersten Lockdowns im Frühjahr an zwei neuen Schulmusicals gearbeitet“, erzählt Fiala.

Aus einem davon stamme der Song, den ein Mädchen nach einem Streit mit ihrer Freundin singt. „Ich persönlich glaube, dass es immer irgendwo jemanden gibt, der für einen da ist und zuhört“, so Fiala.

Geplantes Musical 

Zwar soll das Musical zu dem „Wir sind nicht allein“ gehört, erst 2023 in der Produktion einer Waldviertler Schule aufgeführt werden. Vor Kurzem wurde das Lied aber von der Waldviertlerin Petra Brandl vorab eingesungen und erschien durch Bild und Ton von Poldi Denk, auf Youtube.

„Bereits vergangenes Jahr dachte ich daran, das Lied vorab zu veröffentlichen. Da hat es aber für mich noch nicht so richtig gepasst“, sagt Fiala. „Heuer spielte ich das Musical auf dem Klavier durch und dachte mir plötzlich: ,Wann, wenn nicht jetzt?‘“, so der Komponist.

Videomaterial von Freunden und Bekannten

So entstanden die Aufnahmen Mitte Jänner im Studio von Leopold Denk, der das Projekt auch für das Musikvideo passend in Szene setzte. „Für andere Teile haben wir Freunde und Bekannte gebeten, uns kurze Clips von deren Händen oder Ähnlichem zu schicken. Den Rest verdanken wir dem Archivmaterial von Poldi Denk“, erzählt Fiala stolz.

Mehr Infos unter www.guentherfiala.com

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