Krems blickt auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2023 zurück

Krems blickt auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2023 zurück
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Stadt Krems über 230.000 Nächtigungen. 40 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland.

Bei ihren Gästen aus dem In- und Ausland erfreut sich die Stadt Krems an großer Beliebtheit. Das zeigen auch die Nächtigungszahlen des Jahres 2023. So durften die Kremser Beherberungsbetriebe im Vorjahr 239.554 Gäste begrüßen. Verglichen mit dem Jahr 2022 bedeutet dies ein erneutes Plus an Nächtigungen in einer Höhe von 12,5 Prozent. 

Mit diesen Zahlen nähert sich Krems, wenn es um den Tourismus geht, wieder dem Niveau vor der Pandemie an. Und die Stadt liegt auch bundesweit über dem Durchschnitt. Denn in Österreich fiel der Anstieg an Nächtigungen vom Jahr 2022 auf das Vorjahr mit 10,4 Prozent etwas geringer aus. 

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Viele deutsche Gäste

Die meisten Menschen, die in Krems nächtigen, kommen direkt aus Österreich. Doch auch bei den Gästen aus dem Ausland ist die Stadt sehr beliebt: Insgesamt waren sie im Vorjahr für knapp 40 Prozent der Nächtigungen verantwortlich. Besonders die Deutschen scheinen mit 56.892 Übernachtungen gerne nach Krems zu kommen.

Innerhalb von Österreich sind es besonders die Wienerinnen und Wiener (45.933 Nächtigungen), aber auch die Gäste aus dem eigenen Bundesland (31.793 Nächtigungen), die Krems besuchen. Im Schnitt halten sich die Touristinnen und Touristen 1,9 Tage in Krems auf. 

Kunstmeile: Zwischen Krems und Stein

Damit dieser Aufwind, über den sich der Kremser Tourismus derzeit freuen darf, weiter anhält, hat man auch die "Tourismus- und Conventionstrategie Krems 2030" überarbeitet. Sie zielt vor allem auf die Stärkung der Reginalität im Handel, in der Kulinarik und beim Weingenuss ab. Zudem soll die Radinfrastruktur und der öffentliche Verkehr verstärkt werden sowie Krems als Kongress- und Tagungsort weiterentwickelt werden.

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Ein wesentlicher Punkt dieser Strategie sei es außerdem, dass Krems und Stein näher zusammenrücken. "Für unsere Gäste soll dieser Weg entlang der Kunstmeile zwischen den beiden Altstädten kurzweiliger werden", erklärt Vizebürgermeister Kamleitner. Mit der Umsetzung der Tourismusstrategie wolle man heuer starten. Einige Projekte seien bereits im Laufen. 

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