Echocardiografie können ab sofort in einer weiteren Räumlichkeit im Universitätsklinikum Krems durchgeführt werden.

© Universitätsklinikum Krems

Chronik Niederösterreich Krems
05/27/2021

Herzliche Investition in Kardiologieabteilung des Klinikum Krems

Die "Herzschwäche"-Ambulanz wurde modernisiert und es gibt ein neues Labor zur Untersuchung des Herzens via Ultraschall.

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Die klinische Abteilung für Innere Medizin 1 des Universitätsklinikum Krems erneuerte und ergänzte zwei Bereiche der Kardiologie. Untersuchungen des Herzens mittels Ultraschall (Echocardiografie) können ab sofort in einer weiteren Räumlichkeit, die zu einem Labor umfunktioniert wurde, durchgeführt werden. Sowohl das bereits bestehende als auch das neue Labor sind mit hochwertigen Untersuchungsmaschinen ausgestattet und sollen somit dem steigenden Bedarf an immer komplexer werdenden echocardiografischen Untersuchungen gerecht werden.

Jährlich finden ungefähr 6.000 transthorakale (ein Schallkopf wird außen auf den Brustkorb aufgesetzt) und transösophageale (ein Endoskop mit eingebautem Schallkopf wird in die Speiseröhre eingeführt) Untersuchungen unter der Leitung von OÄ Dr. Ulrike Neuhold und OA Dr. Franz Glaser statt. Als Mitglied im Echonucleus, einer Kerngruppe der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft, fungiert das Echolabor auch als Lehrlabor. Jungen Ärztinnen und Ärzte soll die Möglichkeit geboten werden, unter Supervision von Spezialistinnen und Spezialisten ihre Ausbildung in Echocardiografie zu optimieren.

Modernisierte Herzsuffizienzambulanz

Neben der Investition in echocardiografische Untersuchung wurde die Herzinsuffizienzambulanz (Herzinsuffizienz = Herzschwäche) modernisiert und in neue Räumlichkeiten verlegt. Durch die Vernetzung dieser Bereiche mit der MRT-Untersuchung (Magnetresonanz) konnte ein Schwerpunkt zur Aufarbeitung von Ursachen der Herzinsuffizienz, also der Herzschwäche, etabliert werden. 

Die seit 2006 bestehende Herzinsuffizienzambulanz ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Kardiologie in Krems und betreut unter der interimistischen Leitung von OÄ Dr. Anita Teubenbacher bis zu 150 PatientInnen im Jahr. Zwischen den monatlich stattfindenden Kontrollen findet das sogenannte „Telenursing“ statt. Hier haben Patientinnen und Patienten die Möglichkeit mit einer fachlich spezialisierten Pflegeperson ihre Anliegen und Fragen abzuklären und zu besprechen. Zusätzlich werden in der Ambulanz, wenn erforderlich, weitere Therapiemaßnahmen wie zB die Implantation eines Defibrillators, geplant.

„Im Universitätsklinikum Krems wird die neueste Gerätetechnologie nicht nur zur Diagnostik und Behandlung von PatientInnen genutzt, sondern auch zeitgleich für hochwertige Lehre und Fortbildung der nächsten Generation von MedizinerInnen eingesetzt. Durch die modernisierte Ausstattung und das Engagement der Kremser wird die Spitzenmedizin in Niederösterreich nochmals verstärkt“, sagt Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. 

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